Immobilienmarkt: Zuviel geklotzt in Chinas Gewerbeimmobilien

Immobilienmarkt: Zuviel geklotzt in Chinas Gewerbeimmobilien

In China gibt es steigende Leerstände bei Gewerbeimmobilien.

In Pekings Geschäftsviertel, dem sogenannten Central Business District, hängen große Schilder in den Fenstern fast aller Hochhäuser, darauf Telefonnummern und zwei Schriftzeichen: „Büroflächen zu vermieten“. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres kam in der chinesischen Hauptstadt fast eine Million Quadratmeter neuer hochwertiger Büroraum auf den Markt und trieb die Leerstandsquote kräftig nach oben – auf nun deutlich über 30 Prozent.

In anderen Großstädten im Osten Chinas ist die Situation kaum anders. In den vergangenen zwei, drei Jahren haben die Immobilienentwickler in China nicht gekleckert, sondern geklotzt.

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Überall sind neue Bürotürme in den Himmel geschossen, das Angebot ist oft höher als der Markt aufnehmen kann. Folge: Die Leerstände bei Gewerbeimmobilien steigen, die Mieten stagnieren oder fallen sogar. In Kanton im Südosten des Landes stehen 28 Prozent der Büroflächen leer. Angesichts des großen Angebots und der schleppenden Nachfrage bestehe „Grund zur Sorge“, schreibt die Maklerfirma Jones Lang LaSalle in einer Immobilienmarktanalyse. 

Zwar ist in Shanghai mit einer Leerstandsquote von derzeit zwei Prozent kaum ein Bürohaus ungenutzt. Doch für die Zukunft erwarten Experten auch hier nichts Gutes. Denn im Finanzdistrikt der Metropole sollen zu den aktuell 7,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche in den kommenden zwei Jahren drei Millionen hinzukommen. „Das wird der Markt nicht alles aufnehmen können“, sagt der Experte eines chinesischen Finanzkonzerns, „die Leerstände werden steigen.“

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