Kommentare zu: Die Folgen von Euro-Krise und Staatsverschuldung

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25 Kommentare
  • 31.05.2010, 16:29 UhrAnonymer Benutzer: Catterfeld

    Die inflation ist jetzt schon viel höher als offizell ausgewiesen. Man braucht sich ja nur mal die Preise für Neuwagen ansehen. Früher hatte man für 30000 DM einen gut ausgestatteten Golf bekommen und heute braucht man schon 30000 Euro. ist das nicht inflation ????

  • 31.05.2010, 16:52 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    Recht hat Frau oder Herr Catterfeld. Der Oeffentlichkeit werden dauernd manipulierte Statistiken vorgelegt, nicht nur in Deutschland, vor allem aber in den USA.

  • 31.05.2010, 19:09 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    D'accord, liebe Vorredner, die Preise sind zwischen 2001 und 2009 massiv gestiegen. Autopreise sind ein Prima beispiel. Hauspreise und Mieten in bestimmten ballungsgebieten sind ein anderes. Andererseits ist damit inzwischen Schluss. Die "Geldpresse" funktioniert eben nicht so wie man denkt. blidlich: wenn täglich Milliarden EUR gedruckt und in einen riesigen Container eingesperrt werden, dann ist zwar die Geldmenge astronomisch gewachsen, doch es gibt faktisch keine inflation. Diese gibt es erst, wenn man diesen Container öffnet und jeder darf sich bedienen. Dies wird aber nicht passieren: das Geld wird weiterhin im Ausland angelegt (Asien) und wir werden weiterhin deflationäre Tendenzen aushalten müssen.
    im übrigen sind fallende Preise nicht unbedingt gefährlich sondern sogar dringend erwünscht. Schließlich optimieren die Unternehmen seit Jahrzehnten bereits ihre Geschäftsprozesse und sparen an jeder Ecke - das sollte in sinkenden Endpreisen resultieren. Dies ist aber nicht der Fall, woraus geschlossen werden kann, dass das gesparte Geld wo anders hinfliesst (wieder ins Ausland?)

  • 31.05.2010, 20:12 UhrAnonymer Benutzer: the reaper

    Köhler weg, Koch bald weg - das ist schon beinahe hyperinflationär

  • 31.05.2010, 21:25 UhrAnonymer Benutzer: RRR

    "Sinken die Lohnkosten, dürften die Unternehmen auch ihre Absatzpreise verringern, um Marktanteile zu gewinnen."

    ist das so? in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld vielleicht. Und das funktioniert auch nicht lange. Kann man aktuell gut bei ebay und den anderen Resterampen gut beobachten. Sehr viele Firmen verkaufen direkt aus Hong Kong/China. Da müssen die Lohnkosten aber noch mächtig sinken um da mithalten zu können..

  • 31.05.2010, 21:32 UhrAnonymer Benutzer: Karl

    Tatsache ist auf jeden Fall, dass jetzt ein neue Situation auf
    den Finanzmärkten entstand. Das reicht vom Vertrieb der üblichen
    Anlageprodukte wie Lebensversicherungen bis hin zu den
    institutionellen Anlegern.
    Auch langfristige Planungen auf allen Ebenen funktionieren auf
    jeden Fall ab nun nicht mehr. Die Konsequenzen aus all dem
    wird man wohl in einiger Zeit erkennen werden.

  • 31.05.2010, 22:22 UhrAnonymer Benutzer: Navigator

    Die Teuerungsrate legt nicht zu, weil die Kaufkraft in den letzten Regierungsperioden abgeschöpft worden ist. Z.b. durch Hartz 4 und die MWST-Erhöhung. Unter Schröder konnte man den Absturz des binnenmarktes richtiggehend hören.
    Dabei üben asiatische Produzenten mit ihren billiglöhnern Druck auf die europäischen Großmärkte aus, in denen sich alle Warenanbieter tummeln.
    Tatsächlich herrscht Überproduktion wie kurz vor der Weltwirtschaftskrise i. Die Regale quellen über, es gibt nichts, was es nicht gibt.
    Deshalb lassen sich Preiserhöhungen nicht durchsetzen.
    Also sehen sich die Anbieter gezwungen, die Margen zu erhöhen mit verdeckten Preiserhöhungen, z.b. mit reduzierten Packungsinhalten.
    Eine genauere Untersuchung würde zeigen, der Markt erdrückt wird von einer Deflation.
    Wie genau vor der Weltwirtschaftskrise i: erst Deflation, und wenn der Markt zusammenbricht, folgt der inflation. Dann mangelt das Angebot.
    Wer alles auf einmal will, erreicht am Ende gar nichts. Deshalb geht die EU bankrott. Und das ist gut so.

  • 31.05.2010, 22:32 UhrAnonymer Benutzer: DG

    @Catterfeld
    Nein, das ist der Euro.

  • 31.05.2010, 22:44 UhrAnonymer Benutzer: Trichet untragbar

    Diese Forderung von Trichet titelt heute Le Monde:

    "Nous avons besoin d'une fédération budgétaire"

    Der Mann ist untragbar.

  • 01.06.2010, 13:27 UhrAnonymer Benutzer: reader

    "Nous avons besoin d'une fédération budgétaire"
    Wird nicht funktionieren.
    >
    "Tatsächlich herrscht Überproduktion ...Deshalb lassen sich Preiserhöhungen nicht durchsetzen. "
    Richtig, aber die südlichen Eurostaaten werden, nach einer erzwungenen Pause, weiterhin Schulden machen, weil es die Tradition ist, die man nicht brechen kann. Von dort kommt die inflation, wenn kein Geld für die bankenzinsen da ist. (Zinseszinsrechnung)

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