Innovation: Mehr Patentanmeldungen 2010

Innovation: Mehr Patentanmeldungen 2010

, aktualisiert 20. Dezember 2011, 17:24 Uhr
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Die amerikanische Flagge: China und die USA können vier Fünftel aller Patenanträge für sich verbuchen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Anmeldung von Patenten und Markenzeichen trotz Wirtschaftsproblemen wieder deutlich zugenommen. Grund sind vor allem die Innovationskraft Chinas und der USA.

GenfVor allem Dank der Innovationskraft der USA und Chinas hat die Anmeldung von Patenten und Markenzeichen trotz Wirtschaftsproblemen wieder deutlich zugenommen. Nach einem starken Rückgang im Jahr 2009 gingen Patentanträge 2010 weltweit um 7,2 Prozent sowie Anträge auf Registrierung von Markennamen um 11,8 Prozent in die Höhe. Das geht aus dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Jahresbericht der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hervor.

Nach Einschätzung von WIPO-Generaldirektor Francis Gurry demonstriert dies eine wieder gewachsene Innovationsbereitschaft der Unternehmen. „Das kann helfen, neue Jobs zu schaffen und Wohlstand zu erzeugen, sobald makroökonomisch wieder Stabilität hergestellt ist“, schrieb er in dem Bericht. Zugleich warnte Gurry, dass sich Firmen „wie 2009 bei erheblichen Verschlechterungen der Wirtschaftslage wieder gezwungen sehen, Investitionen in Erneuerungen zurückzustellen und damit eine wichtige Wachstumsquelle zu ersticken“.

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Vier Fünftel aller Patentanträge gingen laut WIPO auf das Konto der USA und Chinas. Weltweit waren es 2010 insgesamt 1,98 Millionen, was der höchsten Zunahme der zurückliegenden fünf Jahre entsprochen habe. Mit 3,66 Millionen Trademark-Anträgen sei sogar die bislang höchste Zahl aller Zeiten erreicht worden.

Den höchsten absoluten Zuwachs bei den Patentierungswünschen verzeichneten die USA mit 490.226 - ein Anstieg um 7,5 Prozent nach zwei Jahren mit nahezu Null-Wachstum. China setzte seinen Innovationsdrang der letzten Jahre ungebrochen fort und wurde mit insgesamt 391.177 Anträgen nun vor Japan (344.598) direkter Verfolger der USA. Im Bereich der Europäischen Patentorganisation (EPO) mit Sitz in München betrug der Zuwachs bei den Anträgen laut WIPO 12,2 Prozent - im Vergleich zu 24,3 Prozent Steigerung allein bei den entsprechenden Behörden Chinas.

Ein anderes Bild ergibt sich allerdings, wenn allein die auch tatsächlich zugestandenen Patentierungen betrachtet werden. Diese nahmen 2010 weltweit um weitere rund 100.000 auf den Gesamtstand von 909.000 zu, was gegenüber 2008 einem Wachstum von 12,4 Prozent entsprach. Hier wurden 80 Prozent der Steigerung durch Patentgewährungen in Japan und den USA erreicht.

 

 

Quelle:  Handelsblatt Online
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