Interview mit der WirtschaftsWoche: Ivanka Trump interessiert sich für die deutsche Berufsausbildung

Interview mit der WirtschaftsWoche: Ivanka Trump interessiert sich für die deutsche Berufsausbildung

, aktualisiert 20. April 2017, 16:59 Uhr
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Die Tochter und Beraterin des US-Präsidenten kommt am Dienstag nach Deutschland.

Quelle:Handelsblatt Online

Vor ihrem Besuch in Deutschland hat Ivanka Trump ihr erstes Interview für ein nicht-amerikanisches Medium gegeben. Der WirtschaftsWoche sagte sie, die USA könnten von Deutschland einiges lernen.

Ivanka Trump, „First Daughter“ der USA, will bei ihrem Deutschlandbesuch in der kommenden Woche vom deutschen Wirtschafts-und Ausbildungssystem lernen. Trump sagte der WirtschaftsWoche im ersten Interview mit einem nicht-amerikanischen Medium: „Die Berufsausbildung zählt zu den vielversprechendsten Modellen für den Erwerb der Fertigkeiten und Erfahrungen, die man für beruflichen Erfolg benötigt, und in diesem Bereich ist Deutschland ein absoluter Wegbereiter. Das deutsche System der Berufsausbildung ist ein praktisches, erfolgreiches Beispiel für eine echte öffentlich-private Partnerschaft, bei der neben dem Berufsschulunterricht auch die berufliche Praxis in den Betrieben und die Anforderungen des Arbeitsmarkts vermittelt werden.“

Trump, die am 25. und 26. April in Berlin am W20-Summit im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft teilnehmen wird und einen offiziellen Beraterjob im Weißen Haus bekleidet, sagte der WirtschaftsWoche weiter: „Bei unseren Überlegungen, aufbauend auf den vielversprechenden Bestrebungen der Privatwirtschaft und auf Programmen des öffentlichen Sektors wie ApprenticeshipUSA in den Vereinigten Staaten mehr Lehrstellen zu schaffen, können wir einiges von Deutschland lernen…. Wir haben das Gespräch mit amerikanischen und deutschen Unternehmern darüber bereits aufgenommen, als Bundeskanzlerin Merkel im vergangenen Monat zu Besuch bei meinem Vater im Weißen Haus war, und ich freue mich, dass ich die Einladung der Bundeskanzlerin annehmen konnte, dieses Gespräch in Berlin fortzusetzen und am W20-Gipfel teilzunehmen.…Ich habe vor, von den Erfolgen Deutschlands in diesem Bereich zu lernen, um nach meiner Rückkehr in den Vereinigten Staaten mit Unternehmen, Vertretern des Bundes, der Bundesstaaten und der Kommunen sowie mit Bildungseinrichtungen neue und wirkungsvolle Strategien zu entwickeln, um unsere traditionellen Berufsausbildungsmodelle zu modernisieren.“

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Nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen ist zudem geplant, dass Trump im Rahmen ihres Deutschland-Besuches ein Siemens-Werk in Berlin besichtigen soll, um sich über duale Ausbildung in dem Konzern zu informieren. Siemens-Chef Joe Kaeser gehörte zur Wirtschaftsdelegation von Kanzlerin Merkel bei ihrem Trump-Besuch im März. Bildungs- und Forschungsministerin Johanna Wanka wäre bei diesem Termin auch dabei.

Quelle:  Handelsblatt Online
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