Irak: IS plant Terroranschläge in Paris und den USA

Irak: IS plant Terroranschläge in Paris und den USA

Seit Wochen wird vor IS-Anschlägen in westlichen Ländern gewarnt. Nun scheint der irakische Geheimdienst Belege gefunden zu haben. Ziel sollen U-Bahnen in den USA und Paris sein.

Terroristen des sogenannten Islamischen Staats sollen nach Erkenntnissen des irakischen Geheimdiensts Anschläge auf U-Bahnen in Paris und den USA geplant haben. Dies machte der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi am Donnerstag bekannt und sagte, die Gefahr sei noch nicht gebannt. In Syrien und im Irak bombardierten die USA und ihre Verbündeten weiter den IS und seine Ölanlagen - und damit wichtige Einnahmequellen der Extremisten.

Über das vom Irak aufgedeckte Terrorkomplott wurde zunächst wenig bekannt. Al-Abadi sagte in New York, es handele sich um eine Verschwörung ausländischer IS-Kämpfer, die sich im Irak aufhielten. Er sprach von Franzosen und Amerikanern. Einige „Elemente“ seien festgenommen worden. Auf die Frage von Journalisten, ob die Anschläge bereits vereitelt worden seien, antwortete Al-Abadi: „Nein.“ Auf die Frage, ob sie unmittelbar bevorstünden, sagte er: „Ich bin mir nicht sicher.“ Welche U-Bahnnetze in den USA das Ziel sein könnten, wollte er nicht sagen. Die USA seien alarmiert worden.

Die Regierungen in Washington und Paris gaben aber zunächst keinen offiziellen Kommentar zu den Informationen ab. Aus Washingtoner Kreisen verlautete aber, niemandem im Weißen Haus seien solche Anschlagspläne bekannt. Irakische Regierungsmitglieder hätten das bei Treffen diese Woche in New York nie zur Sprache gebracht, sagte ein hoher US-Regierungsbeamter. Auch in Paris sagten mehrere von der Nachrichtenagentur AP kontaktierte Gewährsleute, sie wüssten nichts von Anschlagsplänen auf die Metro.

Diese Waffen liefert Deutschland in den Nordirak

  • Sturmgewehr G3

    Das G3 kann Ziele in bis zu 300 Metern Entfernung treffen, mit Zielfernrohr reicht es bis zu 600 Meter weit. Der automatische Rückstoßlader wird von allen Truppenteilen des Heeres genutzt.

  • Sturmgewehr G6

    Das G6 soll nach Angaben der Bundeswehr „überraschend auftauchende Ziele reaktionsschnell“ bekämpfen. Es zeichne sich durch seine einfache Bauweise aus, heißt es.

  • Maschinengewehr MG3

    Das MG3 gilt als „schwere Waffe“ und wird unter anderem zur Abwehr gegnerischer Flugzeuge eingesetzt. Es kommt auch an Bord von Kampfpanzern oder Hubschraubern zum Einsatz.

  • Pistole P1

    Die P1 dient „zur Selbstverteidigung im Nahkampf“ und wird vor allem von Sanitäts- und Führungspersonal genutzt. Mittlerweile wurde sie in vielen Bereichen vom Modell P8 abgelöst.

  • Panzerabwehrwaffe "Milan"

    Die tragbare Panzerabwehrwaffe "Milan" kann gepanzerte Fahrzeuge in einer Entfernung von 300 Metern bis zu fast zwei Kilometern zerstören. Der mit einem Gefechtskopf bestückte Flugkörper durchschlägt bis zu 70 Zentimeter dicken Panzerstahl.

  • Panzerfaust 3

    Die Panzerfaust 3 zerstört leicht gepanzerte Fahrzeuge oder Bunker. Die Waffe kann aus geschlossenen Räumen heraus abgefeuert werden und kommt auch in der Schweiz und den Niederlanden zum Einsatz.

  • Schwere Panzerfaust

    Die schweren Panzerfäuste der Bundeswehr werden seit Mitte der 1990er Jahre nur noch für Leuchtmunition genutzt und daher auch als „Leuchtbüchsen“ bezeichnet. Sie leuchten das Gelände in einem Radius von etwa 400 Metern aus.

  • Signalpistole

    Signalpistolen gehören unter anderem zur Ausstattung von Gruppen- und Zugführern. Damit werden Leucht- und Signalmunition sowie Rauch- und Knallpatronen abgefeuert.

  • Handgranate DM51

    Die DM51 gibt es seit 1974 in der Bundeswehr. Sie wiegt 450 Gramm und beinhaltet rund 5700 Stahlkugeln. Ihr Wirkradius beträgt bis zu 20 Meter.

Westliche Regierungen und Geheimdienste hatten zuletzt immer wieder vor IS-Anschlägen auch außerhalb des Nahen Ostens gewarnt. Anhänger der Terrormiliz, die große Teile von Syrien und dem Irak unter ihrer Kontrolle hat, hatten bereits mit der Enthauptung westlicher Geiseln international Entsetzen ausgelöst. Die Morde an zwei US-Journalisten, einem britischen Entwicklungshelfer und zuletzt am Mittwoch an einem französischen Bergsteiger wurden vom IS als Vergeltung für westliche Angriffe dargestellt.

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