Islamischer Staat: Afghanistan-Chef des IS angeblich getötet

Islamischer Staat: Afghanistan-Chef des IS angeblich getötet

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Rauch steigt nach einem Drohnenangriff auf.

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan, Hafis Said, ist angeblich bei einem amerikanischen Drohnenangriff getötet worden. Es ist nicht das erste Mal, dass er für Tod erklärt wurde.

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan, Hafis Said, ist angeblich bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Ostafghanistan getötet worden. Das berichtete am Freitagmorgen der afghanische Sender „Tolo News“ unter Berufung auf Beamte in der Provinz Nangarhar. Der Leiter des Bezirks Atschin, Galib Mudschahid, habe bestätigt, dass Said in der Zhwara-Gegend gemeinsam mit zehn IS-Kämpfern ums Leben gekommen sei.

Der Sprecher der Polizei in der Provinz, Hasrat Hussain, bestätigte zwei Luftschläge am Donnerstag um 15.00 Uhr und um 16.30 Uhr (Ortszeit) und den Tod von zehn IS-Kämpfern. Es gebe aber bisher keine offizielle Bestätigung, dass Said unter ihnen sei. Ähnliches sagte der Sprecher des Gouverneurs, Attaullah Chogiani.

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Diese IS-Führer sucht die USA

  • Abd al-Rahman Mustafa al-Qaduli

    Sieben Millionen Dollar Kopfgeld setzen die USA auf al-Qaduli aus. Er sei ein Stellvertreter von Abu Musab az-Zarqawi gewesen, dem Kopf des IS-Vorgängers „Al-Qaida im Irak“.

  • Abu Mohammed al-Adnani

    Der Syrer, der gebürtig Taha Sobhi Falaha heißt, ist den USA eine Belohnung von fünf Millionen Dollar wert. Er soll einer der IS-Sprecher sein und habe wiederholt zu Angriffen auf die USA und den Westen aufgerufen.

  • Tarkhan Tayumurazovich Batirashvili

    Für Informationen über den Georgier Tarkhan Batirashvili zahlen die USA ebenfalls fünf Millionen Dollar. Er soll der Leiter eines Gefängnisses nahe Raka sein, in dem mehrere westliche Geiseln inhaftiert seien.

  • Tariq Bin-al-Tahar Bin al Falih al-‘Awni al-Harzi

    Drei Millionen Dollar zahlen die USA für den Tunesier al-Harzi. Er gilt als eines der frühen Mitglieder des IS und Anführer einer Armee von Selbstmordattentätern.

Said ist eine der Schlüsselfiguren des IS in der Region. Die Terrormiliz nennt diese „Khorasan-Provinz“. Aus ihrer Sicht umfasst sie sowohl afghanisches als auch pakistanisches Gebiet. Bevor Said der Terrormiliz Gefolgschaft geschworen hatte, gehörte er der pakistanischen Talibangruppe Tehrik-e Taliban an.

Es ist das zweite Mal, das Said totgesagt wird. Bereits im Juli sollte er bei einen Kampfdrohnenangriff getötet worden sein. Der IS hatte das damals verneint. Vonseiten des IS gab es zunächst keine Stellungnahme. Die amerikanische Regierung hat „ISIL-K“ (IS Khorasan) am Donnerstag offiziell als Terrororganisation eingestuft.

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