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Italien auf Sparkurs: Monti greift Abgeordneten in die Tasche

Quelle: Handelsblatt Online

Der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti macht Ernst: Er erhöht die Steuern, stopft Schlupflöcher der Reichen, und will nun auch Politikern einen Sparkurs verordnen. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran.

Mario Monti treibt seine Sparpläne voran. Quelle: dapd
Mario Monti treibt seine Sparpläne voran. Quelle: dapd
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RomIm Zuge der Sparmaßnahmen will der italienische Ministerpräsident Mario Monti die Gehälter von Abgeordneten deckeln. Die Regierung erklärte am Montag, Monti habe ein entsprechendes Dekret an die beiden Kammern des italienischen Parlaments geschickt.

Der stellvertretende Präsident des Abgeordnetenhauses, Rocco Buttiglione, sagte, der Forderung werde entsprochen. Italienische Abgeordnete gehören zu den bestbezahlten in Europa. Monti hat bereits auf sein eigenes Gehalt als Ministerpräsident und Wirtschaftsminister verzichtet.

Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hatte bereits vor Beginn des EU-Gipfels die Politik des neuen italienischen Premiers gelobt. Italien habe „den Weg der Vernunft“ wiedergefunden, sagte Juncker am Montag in Brüssel.

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