Joe Biden: „Wir müssen das Ruder herumreißen“

Joe Biden: „Wir müssen das Ruder herumreißen“

, aktualisiert 13. November 2017, 02:58 Uhr
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Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden

Quelle:Handelsblatt Online

Wird Joe Biden ins Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur 2020 gehen? Der einstige US-Vizepräsident ist sich derzeit noch unsicher. Von einer Sache ist Biuden aber überzeugt: In Amerika müsse sich etwas ändern.

WashingtonDer frühere US-Vizepräsident Joe Biden ist sich wegen einer möglichen Präsidentschaftskandidatur in drei Jahren im Unklaren. „Wir müssen das Ruder herumreißen“, sagte er in einem Interview mit dem Messaging-Dienst Snapchat, das am (morgigen) Dienstag ausgestrahlt werden soll. „Ich würde lieber jemandem helfen, das Ruder herumzureißen, als selbst der Typ zu sein, der das versucht“, kommentierte er die Personalfrage bei den US-Demokraten.

Mit Blick auf seine mögliche Aufstellung sagte er wörtlich: „Ich bin nicht sicher, ob es angemessen ist.“ Er werde nichts für eine Kandidatur vorbereiten, Spenden sammeln oder spezielle Gespräche führen. „Es muss aber etwas passieren“, sagte er und legte nahe, doch ins Rennen einzusteigen, falls sich niemand sonst finde.

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Der 74-Jährige hatte 2016 erwogen, für das Oval Office zu kandidieren, entschied sich aber wegen familiärer Umstände dagegen. 2015 war sein Sohn an Krebs gestorben. Das Interview mit Biden für das Snapchat-Format „Good Luck America“ war eines der ersten, die der Ex-Vizepräsident seit dem Verlassen des Weißen Hauses unter Barack Obama im Januar gegeben hat. Biden kandidierte bereits 1988 und 2008 für das Präsidentenamt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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