Kabul: Viele Tote und Dutzende Verletzte bei Doppelanschlag

Kabul: Viele Tote und Dutzende Verletzte bei Doppelanschlag

, aktualisiert 05. September 2016, 18:29 Uhr
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Die Anschläge, darunter ein Selbstmordattentat, ereigneten kurz nacheinander in der Nähe des Verwaltungsbüros des Präsidenten Aschraf Ghani.

Quelle:Handelsblatt Online

Zwei Explosionen erschüttern kurz hintereinander das Zentrum von Kabul. Mindestens 24 Menschen sterben, weitere 91 werden verletzt. Die Attentäter folgten wieder einer perfiden Strategie.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei einem Terroranschlag mindestens 24 Menschen getötet worden. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Doppelanschlag in einer der belebtesten Gegenden der Hauptstadt. Mindestens 91 weitere Menschen seien verletzt worden, einige von ihnen schwer, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Die Anschläge, darunter ein Selbstmordattentat, ereigneten kurz nacheinander in der Nähe des Verwaltungsbüros des Präsidenten Aschraf Ghani. Der Staatschef verurteilte die Attentäter als „Feinde des Fortschritts.“

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Die Terroristen seien zu schwach, um gegen die Sicherheitskräfte anzugehen, und versuchten, ihre Ziele durch die Verbreitung von Angst und Schrecken zu erreichen, sagte Ghani laut einer Mitteilung des Präsidentenbüros.

Das Verwaltungsbüro, das Polizei-Hauptquartier des Bezirks und das Verteidigungsministerium befinden sich in unmittelbarer Nähe voneinander. Die erste Explosion ereignete sich kurz nach Feierabend, viele Mitarbeiter der Behörden waren auf dem Heimweg.

Kurz danach sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er hatte sich unter die Helfer und Sicherheitskräfte gemischt, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte. Unter den Toten sei auch General Abdul Razik, ein hochrangiger Armeeoffizier und Polizeichef des betroffenen Bezirks in Kabul.

Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zur Tat. Bei dem Sprengstoffanschlag und darauf folgenden Selbstmordattentat seien Dutzende Soldaten und Offiziere getötet worden, twitterte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid.

Quelle:  Handelsblatt Online
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