Kampf gegen Terrorgruppe Isis: Obama schließt Entsendung von US-Bodentruppen in den Irak aus

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Kampf gegen Terrorgruppe Isis: Obama schließt Entsendung von US-Bodentruppen in den Irak aus

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Statt Truppen in den Irak zu schicken, bereitet Obama "eine Reihe anderer Optionen" vor.

US-Soldaten sollen nicht erneut Fuß auf irakischen Boden setzen. Auch nicht, um die Terrorgruppe Isis zu stoppen. Tatenlos zusehen will Präsident Obama aber nicht. Zunächst ist von „Optionen“ die Rede.

Die USA senden keine Truppen zur Bekämpfung der sunnitischen Islamisten in den Irak. Sie bereiten aber eine „Reihe anderer Optionen“ vor, sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag vor der Abreise mit seiner Frau Michelle zu einem Indianerreservat in North Dakota. Er werde die Möglichkeiten in den kommenden Tagen prüfen, um die irakischen Sicherheitskräfte zu unterstützen.

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Quelle: dpa


„Die Vereinigten Staaten werden ihren Teil beitragen, aber verstehen Sie, dass es am Irak liegt, seine Probleme als souveräne Nation selbst zu lösen“, sagte Obama. „Wir können es nicht für sie machen.“ Er bezog sich dabei auch auf die irakischen Sicherheitskräfte, die den „bedeutenden“ Vormarsch der islamistischen Gruppe Isis in Teilen des Landes nicht stoppen konnten. Die „brutalen“ Terroristen stellten aber eine Bedrohung dar, die letztlich auch die nationale Sicherheit der USA gefährden könne.

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Trotz der schnellen Entwicklungen im Irak werde die Entscheidung über ein mögliches Eingreifen der USA nicht über Nacht fallen. Jeder Schritt müsse gezielt, präzise und effektiv sein. Es handle sich auch nicht allein oder gar vorrangig um eine militärische Herausforderung. Washington wolle eine „intensive Diplomatie“ innerhalb und außerhalb des Landes vorantreiben und die Lage über die kommenden Tage beobachten. Die wichtigste Aufgabe bleibe vorerst, mögliche Bedrohungen gegen Amerikaner im Blick zu behalten.
Obama bezeichnete die Krise als „Weckruf“ für die politischen Führer im Irak. Sie müssten nun schwierige Entscheidungen treffen und Kompromisse finden, um das Land zusammenzuführen. Premierminister Nuri al-Maliki sucht dort seit der Parlamentswahl im April immer noch

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