Katar-Krise: Katar antwortet Blockade-Ländern – warten auf Details

Katar-Krise: Katar antwortet Blockade-Ländern – warten auf Details

, aktualisiert 05. Juli 2017, 08:26 Uhr
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Katar hat von Saudi-Arabien und seinen Verbündeten vorerst keine weitere Sanktionen zu erwarten.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach einer zwölftägigen Frist antwortet Katar auf den Forderungskatalog der arabischen Blockadestaaten. Diese wollen zeitnah reagieren. Der Inhalt der Antwort ist noch nicht bekannt.

DubaiVier mit Katar im Streit liegende Länder haben eine Antwort des Golfemirats auf einen Forderungskatalog erhalten. Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate teilten am Mittwochmorgen in einer gemeinsamen Stellungnahme mit, zeitnah reagieren zu wollen. Weitere Details wurden nicht genannt. Die Außenminister der vier Länder werden sich später am Tag in Kairo treffen. Die Ratingagentur Moody's senkte angesichts des Konflikts die Wirtschaftsaussichten für Katar.

Anfang Juni hatten die Länder die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und den Schritt damit begründet, das Emirat unterstütze extremistische Gruppen. Katar wies diesen Vorwurf bisher immer zurück. Die vier arabischen Nationen stellten einen Katalog mit 13 Forderungen an Katar, den der Golfstaat aus ihrer Sicht erfüllen muss, damit sich das Verhältnis wieder normalisiert.

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Eigentlich hatte Katar zehn Tage für eine Antwort Zeit, das Emirat bekam jedoch auf Wirken des Vermittlers in dem Konflikt, Kuwait, zwei weitere Tage zugesprochen. Diese Frist war am Mittwochmorgen abgelaufen.

Was Katar auf den Forderungskatalog antwortete, wurde zunächst nicht bekannt. Es hatte jedoch bereits vorab mehrere der Punkte als Affront gegen die Souveränität des Landes bezeichnet. Dazu gehörte beispielsweise die Schließung des TV-Senders Al-Dschasira, die Zahlung einer Entschädigung an die anderen Staaten und die Ausweisung aller türkischer Soldaten.

Die Ratingagentur Moody's erklärte, sie habe den wirtschaftlichen Ausblick für das ölreiche Emirat auf negativ gestuft. Als Grund nannte sie in einer Erklärung, dass eine Phase der Unsicherheit bis in das Jahr 2018 wahrscheinlich und eine schnelle Lösung des Konflikts nicht absehbar sei.

Quelle:  Handelsblatt Online
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