Konflikt in Korea: Südkoreas Präsident glaubt an Krieg mit Nordkorea

Konflikt in Korea: Südkoreas Präsident glaubt an Krieg mit Nordkorea

, aktualisiert 17. Mai 2017, 12:17 Uhr
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Südkoreas Präsident schließt einen militärischen Schlag von Nordkorea nicht aus – im Gegenteil.

Quelle:Handelsblatt Online

Der neue Staatschef von Südkorea, Präsident Moon Jae In, hält eine Auseinandersetzung mit dem nördlichen Nachbarn für sehr wahrscheinlich. In Pjöngjang sei das Atomwaffenprogramm in kurzer Zeit schnell vorangekommen.

SeoulSüdkoreas Präsident Moon Jae In rechnet offenbar mit einer militärischen Auseinandersetzung an der Grenze zu Nordkorea. Das Präsidialamt zitierte am Mittwoch den neuen Staatschef mit den Worten: „Die Realität sieht so aus, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen militärischen Konflikt ... an der Demarkationslinie gibt.“ Das Atomwaffen- und Raketenprogramm des nördlichen Nachbarn sei in jüngster Zeit schnell vorangekommen. Südkorea sei aber bereit und in der Lage, bei einem Angriff Nordkoreas zurückzuschlagen.

Kurz zuvor hatte die südkoreanische Regierung erklärt, sie wolle den Dialog mit dem Norden wieder in Gang bringen und entsprechende Kanäle reaktivieren. Offenkundig setzt Moon auf eine Doppelstrategie aus Sanktionen und Dialog.

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Nordkorea arbeitet unverhohlen an der Entwicklung von Langstreckenraketen, die schwere Atomsprengköpfe bis in die USA tragen können. Die Forderungen der internationalen Gemeinschaft, ihr Atomprogramm zu beenden, ignoriert die Führung in Pjöngjang. Zuletzt testete Nordkorea am Sonntag eine Langstreckenrakete.

Quelle:  Handelsblatt Online
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