Konjunktur: Hiobsbotschaft aus China

Konjunktur: Hiobsbotschaft aus China

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Das Wirtschaftswachstum in China schwächt sich ab. Nun will die Notenbank gegensteuern.

China hielt in den vergangenen Jahren die Weltwirtschaft am Laufen. Nun aber droht das Riesenreich als Wachstumsmotor auszufallen. Die Produktion der chinesischen Industrie ist im November geschrumpft - zum ersten Mal seit 33 Monaten.

In China schrumpft zum ersten Mal seit drei Jahren die Industrieproduktion. Der offizielle Einkaufsmanager-Index (PMI) sei im November auf 49 Punkte gesunken, meldete am Donnerstag die Nachrichtenagentur Xinhua. Damit sei der wichtige Vorlaufindikator, der vom Chinesischen Logistik- und Einkaufsverband CFLP erstellt wird, „zum ersten Mal seit Februar 2009 geschrumpft“. Dieser Hinweis auf eine Abschwächung der chinesischen Inlandsnachfrage dürfte die Sorge um die Lage der Weltwirtschaft weiter verschärfen.

Vor dem Hintergrund der Krise in der Eurozone sind die Auftragsbücher der chinesischen Exporteuren deutlich dünner geworden. Im Oktober hatte der PMI noch bei 50,4 Prozentpunkten gelegen. Mit seinem Rückgang um 1,4 Prozentpunkte zum November liegt er nun erstmals wieder unter dem Expansionswert von 50 Punkten und bestätigt damit andere Hinweise auf eine Abkühlung der chinesischen Konjunktur. Chinas Wirtschaft „wendet sich von Expansion zu Kontraktion“, kommentiert der Analyst Zhang Liqun den gesunkenen PMI-Wert auf der Webseite des CFLP.

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Die Wachstumsrate der chinesischen Wirtschaft werde „künftig weiter sinken“. Am Mittwoch hatte Chinas Notenbank erstmals seit fast drei Jahren die Mindestreserve-Anforderungen für die Geschäftsbanken des Landes gesenkt, von 21,5 auf 21 Prozent. Dies war ein Hinweis darauf, dass sich die kommunistische Parteiführung in Peking erstmals wieder mehr um das heimische Wirtschaftswachstum sorgt als um die Kontrolle der Inflation.

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