Krisenfonds: Wer finanziert den IWF?

Krisenfonds: Wer finanziert den IWF?

von Frank Doll

Der Internationale Währungsfonds kann nun bis zu 367,5 Milliarden Sonderziehungsrechte einfordern. Das sind rund 560 Milliarden Dollar.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) kann im Rahmen von Kreditvereinbarungen mit Mitgliedsländern nun bis zu 367,5 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) anfordern. Das entspricht derzeit einem Gegenwert von etwa 560 Milliarden Dollar. Beschlossen wurde die Aufrüstung des IWF vor einem Jahr auf dem Londoner G20-Gipfel, was EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark damals ziemlich empörte: „Das ist reine Geldschöpfung. Das ist Helikopter-Geld für den Globus.“

Denn ein Land, dem SZR vom IWF zugeteilt werden, darf diese in eine gewünschte Währung tauschen. Bereitgestellt wird das Geld also letztlich von den Zentralbanken der kreditgebenden Mitglieder des IWF. Das Helikopter-Geld nennt Stark heute „eine Forderung an das Ausland“, vergleichbar einem Reserveinstrument. Allmählich sollte es jedem Bürger und Anleger dämmern, wohin die Reise des Euro geht.

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