
Lagarde verlangte von den Euro-Ländern größere Anstrengungen bei der Krisenbekämpfung sowie mehr Geld für den IWF. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt die Forderung des IWF nach einer Vergrößerung des künftigen Euro-Rettungsfonds ESM bislang ab. Der ESM soll nach den jetzigen Plänen 500 Milliarden Euro beinhalten.

Die skurrilsten Fakten zu Davos:
Mittlerweile zum 42. Mal kommt das Weltwirtschaftsforum in Davos zusammen. Das Thema diesen Jahres lautet "The Great Transformation: Shaping New Models" (zu deutsch: "Die große Transformation - neue Modelle gestalten"). Der Schweizer Nobelort hat 11.254 Einwohner - und wird im Tagungszeitraum von...
Quelle: Reuters
Quelle: dapdvon 4712 Soldaten der Schweizer Armee belagert. 866 Soldaten sollen im Durchschnitt täglich im Einsatz sein.
Quelle: AP156.000 US-Dollar kostet der Eintritt für die Teilnahme an privaten Sitzungen, ein Ticket ohne VIP-Status kostet mindestens 71.000 US-Dollar.
Quelle: dpa157 Millionen US-Dollar: So hoch war der Gewinn des Weltwirtschaftsforums 2010. Ähnlich hoch sind in diesem Jahr die Kosten. Sie werden nach Schätzungen 156 Millionen US-Dollar betragen. Das sind 0,3 Prozent von Warren Buffets Reinvermögen.
Quelle: Fotolia15.973 US-Dollar: Dieser Betrag wird schätzungsweise auf einer Feier beim Weltwirtschaftsforum vertrunken.
Quelle: dpaFrauenquote: 1 zu 5 ist das Verhältnis von Frauen zu Männern, welches das Weltwirtschaftsforum vorschreibt.
Quelle: APSeit dem ersten Weltwirtschaftsforum 1971 in Davos erlebte die Menschheit vier globale Rezessionen und sechs Rezessionen in den USA.
Quelle: dpaFünf Minuten benötigte Sharon Stone beim Weltwirtschaftsforum im Jahr 2005, um eine Million US-Dollar zu sammeln. Mit den Spenden wurde der Kampf gegen Malaria in Afrika unterstützt.
Quelle: PressebildIm Jahr 1924 schrieb Thomas Mann den „Zauberberg“. Ihm diente das Waldsanatorium in Davos als Vorlage. Seine Ehefrau Katia kurierte hier ihren Lungenspitzenkatarrh. 1957 wurde daraus das Waldhotel Davos.
Die skurrilsten Fakten zu Davos:
Mittlerweile zum 42. Mal kommt das Weltwirtschaftsforum in Davos zusammen. Das Thema diesen Jahres lautet "The Great Transformation: Shaping New Models" (zu deutsch: "Die große Transformation - neue Modelle gestalten"). Der Schweizer Nobelort hat 11.254 Einwohner - und wird im Tagungszeitraum von...
Quelle: Reuters
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds forderte außerdem stärkere Anstrengungen für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Haushaltskonsolidierung in Europa. „Es hat sich sehr viel Druck aufgestaut. Der richtige Zeitpunkt für eine Lösung ist jetzt gekommen“, sagte Lagarde. Sie warnte vor globalen Risiken, die sich aus den Spannungen in der Eurozone ergeben könnten: „Es ist keine europäische Krise, sondern eine Krise, die Domino-Effekte in der ganzen Welt verursachen kann.“ In dieser Krise sei niemand immun. Auf den bevorstehenden Euro-Krisengipfel in Brüssel angesprochen sagte die IWF-Chefin, die Vorzeichen für eine Lösung seien gut.
Auf die Frage, weshalb Staaten außerhalb der Eurozone jetzt Unterstützung über den IWF leisten sollten, sagte Lagarde: „Wenn die Brandmauer groß genug ist, wird sie nicht verwendet werden. Wenn sie doch verwendet würde, wären die Einzahlungen eine sehr sichere Investition. Der IWF ist ein sehr sicherer Schuldner.“
Weltbank-Präsident Robert Zoellick sprach von einem gravierenden Vertrauensverlust gerade in den Schwellenländern. Viele hätten mit Unverständnis und sogar mit Verachtung auf die Verwirrung in der Eurozone nach der griechischen Referendums-Ankündigung reagiert. „Die Schwellenländer warten sicher nicht, bis sich die industrialisierte Welt organisiert hat“, sagte Zoellick. Sie nähmen die Dinge selbst in die Hand: „Es ist eine offene Frage, wer hier beispielgebend vorangeht.“











