Lateinamerika: Peru will Investoren und Offshore-Fonds anlocken

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Der Wirtschafts- und Finanzminister von Peru, Luis Miguel Castilla (rechts) und sein mexikanischer Kollege Luis Videgaray

von Alexander Busch

Perus Wirtschafts- und Finanzminister Luis Miguel Castilla sieht im Ausbau der Pazifik-Allianz zwischen Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko große Chancen für sein Land.

„Die Integration soll vor allem die notwendigen Skaleneffekte produzieren, damit wir für ausländische Unternehmen aber auch Finanzinvestoren wie Offshore-Fonds aus Nah- und Fernost attraktiver werden“, sagt der Politiker in einem Interview.

Innerhalb der Allianz werden die Märkte gegenseitig geöffnet. „Wir haben gerade die Visa-Auflagen für Arbeitskräfte weitgehend abgeschafft. Wir werden die Zölle im Handel untereinander auf 90 Prozent aller Waren schrittweise reduzieren“, erläutert Castilla die Details. Zusammen vereinen die Länder der Pazifik-Allianz etwa ein Drittel der Wirtschaftsleistung Lateinamerikas.

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Peru wolle insbesondere seinen „Anteil am Welthandel ausbauen, indem wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern, die Produktionskosten senken und unsere schwache Infrastruktur verbessern“, sagte Castilla. Es geschehe nach langer Zeit zum ersten Mal, dass wieder Bewegung in die Wirtschaftsblöcke in der Region komme. „Wie spannend das ist, sehen Sie daran, dass Kanada, Panama und Costa Rica auch Mitglieder werden wollen.“

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