Luftangriffe in Gaza : Rakete auf israelische Küstenstadt gefeuert

Luftangriffe in Gaza : Rakete auf israelische Küstenstadt gefeuert

, aktualisiert 12. Dezember 2017, 08:37 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Als Reaktion auf Trumps Erklärung herrschen Unruhen im Heiligen Land. Der Konflikt im Gazastreifen spitzt sich zu. Nun wurde eine Rakete aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer auf Israel abgefeuert.

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Aufgebrachte Palästinenser hatten sich nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA heftige Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften geliefert.

Tel Aviv/Gaza Der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen eskaliert weiter. Erstmals seit Beginn der Unruhen im Jerusalem-Streit wurde in der Nacht zu Dienstag eine weiter reichende Rakete aus dem Palästinensergebiet am Mittelmeer auf Israel abgefeuert. Das Raketenabwehrsystem Eisenkuppel (Iron Dome) habe das Geschoss abgefangen, das in Richtung der israelischen Küstenstadt Aschkelon flog, bestätigte eine Armeesprecherin in Tel Aviv.

Ein israelischer Panzer und die Luftwaffe hätten als Reaktion auf den Raketenangriff Ziele der bisher im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas beschossen, teilte das Militär mit. Es seien Hamas-Militärposten im nördlichen Teil des Gebiets angegriffen worden. Israel halte Hamas verantwortlich für den feindseligen Akt aus dem Gazastreifen.

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Militante Palästinenser hatten schon am frühen Montagabend erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Palästinensische Medien berichteten, israelische Artillerie habe daraufhin Ziele im südlichen Teil des Palästinensergebiets am Mittelmeer beschossen. In der Nacht zum Samstag waren bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen zwei Hamas-Kämpfer getötet worden. Die Angriffe folgten ebenfalls auf einen Raketenangriff aus dem Gebiet auf Israel.

Seit der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump am Mittwoch ist es in den Palästinensergebieten zu Unruhen gekommen. Die Proteste auf den Straßen haben sich allerdings inzwischen abgeschwächt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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