Malaysia Airlines: Suche nach Wrackteilen erfolglos abgebrochen

Malaysia Airlines: Suche nach Wrackteilen erfolglos abgebrochen

Bild vergrößern

Die Flugzeuge sind schon wieder zurück: Schlechtes Wetter erschwert die Suche nach den mutmaßlichen Trümmerteilen von Flug MH370 im Indischen Ozean.

In den Weiten des Indischen Ozeans suchen die Ermittler nach Hinweisen zum Schicksal des vermissten Flugs MH370 und der 239 Menschen an Bord. Die mutmaßlichen Trümmerteile wurden noch nicht gefunden.

Mehrere Flugzeuge haben die Suche nach der vermissten Passagiermaschine der Malaysia Airlines fortgesetzt. Sie hätten die mutmaßlichen Trümmerteile, die auf Satellitenbildern im Indischen Ozean gesichtet wurden, jedoch noch nicht gefunden, sagte der stellvertretende Premierminister Australiens, Warren Truss, am Freitag. Die Suche soll am Samstag fortgesetzt werden.

Schlechtes Wetter erschwerte die Bemühungen der Suchtrupps. Drei australische Maschinen, dazu eine amerikanische und eine weitere aus Neuseeland waren am Freitag bei Regen, Nebel und dichten Wolken über dem Tausende Quadratkilometer großen Gebiet auf halber Strecke zwischen Australien und der Antarktis unterwegs. Dort waren zwei mögliche Wrackteile von 24 und fünf Metern Länge gesichtet worden. Der Leiter der Schifffahrtsbehörde AMSA, John Young, sprach am Donnerstag von der bislang besten Spur, schränkte aber auch ein, dass die Teile nicht zum vermissten Flugzeug gehören müssen.

Anzeige

Am Samstag sollen sich nach Truss' Angaben zwei chinesische Flugzeuge dem Einsatz anschließen, für Sonntag werden zwei japanische Maschinen erwartet. Eine kleine Schiffsflotte aus China dürfte noch etwas länger brauchen, bis sie in dem Suchgebiet eintrifft. „Wir tun alles was wir können und wir werden nicht aufgeben“, sagte Truss. Die Aktion wird durch die große Entfernung vom Festland erschwert: Den Flugzeugen bleibt nach der Ankunft im Suchgebiet Treibstoff für etwa zwei Stunden, bevor sie den Rückflug antreten müssen.

Der australische Premierminister Tony Abbott sagte, man suche mit höchstem Einsatz nach möglichen Trümmern. „Wir haben alles, was wir haben, auf die Gegend konzentriert, um herauszufinden, was es mit diesen Trümmern auf sich hat“, sagte er bei einem Staatsbesuch in Papua-Neuguinea.

Mike Yardley, Generalmajor der neuseeländischen Luftwaffe, zeigte sich zuversichtlich, dass die Teile gefunden werden, wenn sie nicht inzwischen untergegangen sind. „Ich war schon früher an solchen Missionen beteiligt, wenn es ein paar Tage gedauert hat, um zu Ergebnissen zu kommen“, sagte er.

Der malaysische Verteidigungsminister Hishammuddin Hussein stellte sich auf eine lange Suche nach den mutmaßlichen Wrackteilen ein. Er sagte, er wolle am Wochenende mit US-Verteidigungsminister Chuck Hagel über weitere Hilfe der USA sprechen.

Weitere Artikel

Abbott sprach auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Dieser sei „am Boden zerstört“. Von den 227 Passagieren der vermissten Maschine waren 154 aus China. Malaysische Staatsvertreter trafen in Peking die Angehörigen der chinesischen Insassen der Maschine. Diese sagten nach einem zweistündigen Briefing, es gebe keine Neuigkeiten.

Die Passagiermaschine der Malaysia Airlines war am 8. März auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Von den 227 Passagieren und den zwölf Besatzungsmitgliedern fehlt trotz einer der größten Suchaktionen in der Geschichte der Luftfahrt bis heute jede Spur.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%