Michelle Obama: Die First Lady sagt „Goodbye“

Michelle Obama: Die First Lady sagt „Goodbye“

, aktualisiert 06. Januar 2017, 20:58 Uhr
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Im Weißen Haus gab Michelle Obama am Freitag ihre letzte Rede als First Lady der Vereinigten Staaten. Am 20. Januar wird Donald Trump als Präsident vereidigt. Melania Trump wird dann die Nachfolgerin von Michelle Obama.

Quelle:Handelsblatt Online

Sie kämpfte für bessere Bildungschancen junger Amerikaner, für gesunde Schulernährung und zum Schluss auch für Hillary Clinton. Jetzt hat sich Michelle Obama nach acht Jahren als First Lady verabschiedet.

WashingtonDie wohl coolste First Lady der US-Geschichte geht: Michelle Obama hat sich mit großen Emotionen offiziell aus ihrer Rolle im Weißen Haus verabschiedet. „Eure First Lady zu sein, war die größte Ehre meines Lebens“, sagte die 52-Jährige mit tränenerstickter Stimme am Freitag. „Ich hoffe, ich habe euch stolz gemacht.“

Sie erneuerte ihren Appell an die Jugend des Landes, eines ihrer Hauptanliegen als First Lady: „Nutzt die Bildungschancen, konzentriert euch, seid entschlossen!“, rief sie den jungen Amerikanern zu. Am Abend wollte das Ehepaar Obama mit einer privaten Party im Weißen Haus Abschied feiern.

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Die Gästeliste blieb vertraulich, es sollten aber viele Prominente geladen sein, Informationen der „Washington Post“ zufolge etwa die Musiker Beyoncé, Jay-Z, Stevie Wonder, die Regisseure George Lucas und J.J. Abrams sowie Schauspieler Bradley Cooper („Hangover“).

Michelle Obama eroberte in den vergangenen acht Jahren mit ihrem oft lockeren, gleichwohl aber stilvollen Auftreten sowie mit klugen Reden die Herzen der Amerikaner. Unvergessen bleiben etwa ihr Liegestütz-Wettbewerb mit Fernsehmoderatorin Ellen DeGeneres und das gemeinsame Singen im Auto mit „Late Late Show“-Moderator James Corden - das sogenannte Carpool-Karaoke. Ihre Rede im vergangenen Sommer beim Nominierungsparteitag der Demokraten galt als eine der besten. Als legendär gelten auch die Feste, die die Obamas im Weißen Haus immer wieder gaben. In zwei Wochen - am 20. Januar - wird der künftige US-Präsident Donald Trump offiziell vereidigt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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