Münchner Sicherheitskonferenz: Außenminister beraten über Ukraine-Krise

Münchner Sicherheitskonferenz: Außenminister beraten über Ukraine-Krise

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Ein Soldat aus der Ukraine

Am Rande der Sicherheitskonferenz soll ein neuer Anlauf zu einem Waffenstillstand in der Ostukraine unternommen werden. Vertreter aus Russland, der Ukraine und Frankreich setzen sich mit Gabriel zusammen.

Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz soll am Samstag nach Angaben des Auswärtigen Amtes ein neuer Anlauf zu einem Waffenstillstand in der Ostukraine unternommen werden. Außenminister Sigmar Gabriel habe seine Kollegen aus Russland, der Ukraine und Frankreich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats zu dem Treffen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Hintergrund sei die jüngste Eskalation der Kämpfe in der Ostukraine in den vergangenen Wochen.

Zuvor hatte die russische Regierung die nun auch von der neuen US-Regierung geforderte Rückgabe der Halbinsel Krim an die Ukraine erneut abgelehnt. Russland hatte die ukrainische Halbinsel im März 2014 annektiert, worauf die EU und die USA Sanktionen gegen Russland verhängten.

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In den vergangenen zwei Wochen hatte es an der Front zwischen den prorussischen Separatisten und ukrainischen Truppen schwere Gefechte gegeben, bei denen nach Angaben aus Kiew mindestens ein Dutzend Soldaten getötet und viele verletzt wurden. Die EU macht Russland für die militärische Unterstützung der Separatisten verantwortlich. Die Regierung in Moskau weist dies zurück.

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