Nach dem Beben: OECD senkt BIP-Prognose für Japan

Nach dem Beben: OECD senkt BIP-Prognose für Japan

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Clouds overcast an area devastated by the March 11 earthquake and tsuname at Kesennuma port, Miyagi Prefecture, northeastern Japan, Thursday, April 21, 2011. (Foto:Hiro Komae/AP/dapd)

Die japanische Wirtschaft wird nach dem Beben, Tsunami und Atomkatastrophe der OECD zufolge in diesem Jahr deutlich langsamer wachsen als bislang angenommen.

Die Wirtschaftsleistung werde 2011 um 0,8 Prozent zulegen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) am Donnerstag mit. Vor den Katastrophen war sie noch von einem Plus von 1,7 Prozent ausgegangen.

Das Beben habe sich in einem Moment ereignet, in dem Japan nach einer Schwächephase Ende des vergangenen jahres gerade wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt zu sein schien, erklärte die OECD. Die Auswirkungen des Bebens seien erheblich, auch jenseits der von Erdbeben und Tsunami zerstörten Gebiete im Nordosten Japans. Es sei unvermeidbar, dass die Regierung zum Wiederaufbau der zerstörten Regionen Geld ausgebe.

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Anhebung der Umsatzsteuer

Gleichzeitig ermahnte die OECD die japanische Regierung aber zur Disziplin. Eine Anhebung der Umsatzsteuer auf 20 von zuvor fünf Prozent könne nötig sein. Für das kommende Jahr zeigte sich die OECD für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt deutlich zuversichtlicher und erhöhte ihre Prognose. 2012 werde das BIP-Wachstum 2,3 Prozent betragen nach zuvor angenommenen 1,3 Prozent.

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