Nach russischen Hackerangriffen: Barack Obama spricht von Vergeltung

Nach russischen Hackerangriffen: Barack Obama spricht von Vergeltung

, aktualisiert 16. Dezember 2016, 04:21 Uhr
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Die USA müsse handeln, wenn eine ausländische Regierung versuche, den Wahlkampf zu manipulieren, sagte Obama gegenüber dem Sender National Public Radio.

Quelle:Handelsblatt Online

Deutlich wie nie hat Noch-US-Präsident Barack Obama Vergeltung angekündigt - für die auf russische Hacker zurückgeführten Cyberattacken. Auch über deren Zusammenhang mit Hillary Clintons Wahlniederlage äußerte er sich.

WashingtonNach den auf russische Hacker zurückgeführten Cyberattacken während des Wahlkampfs in den USA hat Präsident Barack Obama deutlich wie nie Vergeltung angekündigt. Wenn eine ausländische Regierung versuche, den Wahlkampf zu manipulieren, müssten die USA handeln, sagte Obama dem Sender National Public Radio. „Und das werden wir - zu einer Zeit und an einem Ort unserer Wahl. Manches davon könnte offen geschehen und publik gemacht werden, manches nicht.“

Zwar machte sich Obama nicht die kolportierte Einschätzung des Auslandsgeheimdienstes CIA zu eigen, wonach Russland durch die Cyberattacken gezielt in die Wahl eingegriffen habe, um Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Auch achtete er darauf, Trumps Lager keine direkte Beteiligung an den Angriffen oder deren Unterstützung zu unterstellen.

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Allerdings beklagte Obama mit Blick auf die unterlegene Demokratin Hillary Clinton, dass „die russischen Hackerangriffe mehr Probleme für die Clinton-Kampagne erzeugt haben als für die Trump-Kampagne“. Über Monate hinweg hätten vor allem Clintons E-Mails und Vorwürfe gegen ihre Stiftung sowie „politische Gerüchte um die Demokratische Partei“ im Fokus der Öffentlichkeit gestanden - und Trump habe davon profitiert, sich das Ergebnis politisch zunutze gemacht.

Der scheidende US-Präsident sagte in dem Interview, das am Freitag ausgestrahlt werden sollte, er habe sich zum Ziel gesetzt, einen endgültigen Bericht des Weißen Hauses zu den Hackerangriffen noch vor Trumps Amtseinführung am 20. Januar vorzulegen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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