Nato: Verbündete sagen USA weitere Afghanistan-Präsenz zu

Nato: Verbündete sagen USA weitere Afghanistan-Präsenz zu

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US-Präsident Obama verkündet, dass der Truppenabzug aus Afghanistan gestoppt wird.

US-Präsident Barack Obama hat den Truppenabzug aus Afghanistan gestoppt. Nun sagen auch weitere Nato-Mitglieder zu, ihre Truppenpräsenz aufrecht zu erhalten.

Nach dem Stopp des Truppenabzugs aus Afghanistan durch US-Präsident Barack Obama haben wichtige Verbündete nach Angaben von Spitzenvertretern der Nato ebenfalls eine Beibehaltung ihrer Präsenz zugesagt.

"Einige der größten Truppensteller haben uns bereits mitgeteilt, dass sie in ihrer gegenwärtigen Aufstellung bleiben wollen", sagte der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Philip Breedlove.

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Weitere Einzelheiten wollte Breedlove nicht nennen. Ein anderer ranghoher Nato-Vertreter erklärte aber, Deutschland, die Türkei und Italien seien bereit, ihren Einsatz im bisherigen Rahmen fortzusetzen.

Getötete und gefangen genommene Top-Terroristen

  • Abu Sajjaf, Mai 2015

    US-Eliteeinheiten töten nach Pentagon-Angaben einen ranghohen Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien. Der Mann mit dem Kampfnamen Abu Sajjaf sei für Öl-, Gas- und andere finanzielle Operationen des IS zuständig gewesen.

  • Aden Garer, März 2015

    Aden Garer, März 2015: Bei einem US-Drohnenangriff in Somalia wird der mutmaßliche Drahtzieher der Terrorattacke auf das kenianische Einkaufszentrum Westgate, ein Mitglied der radikalislamischen Al-Shabaab-Miliz, getötet.

  • Ahmed Abdi Godane, September 2014

    Der Anführer der Al-Shabaab-Miliz stirbt infolge eines gezielten amerikanischen Raketen-Angriffs in Somalia.

  • Ahmed Abdul Chattala, Juni 2014

    Der Führer der libyschen Islamistengruppe Ansar al-Scharia wird fast zwei Jahre nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi als mutmaßlicher Drahtzieher des Anschlags von einem US-Kommando gefasst.

  • Abu Anas Al-Libi, Oktober 2013

    Ein US-Kommando überwältigt den als Spitzenmann der Al-Kaida gesuchten Libyer vor seinem Haus in der Hauptstadt Tripolis. Er wurde im Zusammenhang mit den Angriffen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998 gesucht. Er stirbt im Januar 2015 kurz vor Beginn seines Prozesse in New York.

  • Osama bin Laden, Mai 2011

    Nach fast zehnjähriger Jagd erschießen US-Elitesoldaten bei einer Kommandoaktion in der pakistanischen Stadt Abbottabad den meistgesuchten Terroristen der Welt.

Die Bundeswehr stellt rund 850 Soldaten in Afghanistan, gefolgt von Italien mit 760 und der Türkei mit etwa 500 Mann. Die USA haben rund 10.000 Soldaten in dem Land. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte zuletzt in einem Interview bereits eine Fortsetzung des Einsatzes der Bundeswehr in Aussicht gestellt. Wegen der angespannten Sicherheitslage müsse dem Land mit Geduld geholfen werden. "Wir dürfen nicht in Wochen oder Monaten denken."

US-Präsident Barack Obama hatte am Donnerstag angekündigt, dass die Truppenzahl der in Afghanistan noch stationierten 9800 Soldaten auch im überwiegenden Teil des kommenden Jahres beibehalten werde.

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