Nicolás Maduro: Venezuelas Präsident erhöht den Mindestlohn

Nicolás Maduro: Venezuelas Präsident erhöht den Mindestlohn

, aktualisiert 03. Juli 2017, 04:58 Uhr
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Maduro will die Verfassung umschreiben lassen, die Bevölkerung wehrt sich.

Quelle:Handelsblatt Online

Venezuela steckt in einer anhaltenden politischen Krise und kämpft gegen eine hohe Inflationsrate an. Präsident Nicolás Maduro hat nun angekündigt, den Mindestlohn anzuheben - nicht die erste Lohnerhöhung in diesem Jahr.

CaracasInmitten einer politischen Krise wird der venezolanische Präsident Nicolás Maduro den Mindestlohn erhöhen. Dieser solle ab diesem Monat um 50 Prozent, auf 250.000 Bolivars monatlich inklusive Lebensmittelzuschüssen steigen, kündigte er am Sonntag (Ortszeit) in einer Fernsehansprache an.

Auf dem Schwarzmarkt entspricht das umgerechnet weniger als 35 Dollar (30,61 Euro). Es handelt sich um die dritte Lohnerhöhung in diesem Jahr, während das Land gegen eine dreistellige Inflationsrate kämpft und Arbeitnehmer ihre Ersparnisse verlieren.

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Venezuela wird seit drei Monaten fast täglich von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und Einsatzkräften erschüttert. Mindestens 80 Menschen kamen bereits ums Leben. Nachdem Maduro seinen Plan bekanntgab, die Verfassung umschreiben zu lassen, gewannen die Proteste noch einmal deutlich an Schärfe. Kritiker sagen, Maduro wolle seine Macht damit festigen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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