Noch eine Woche bis zur Pleite: USA schmieden Notfallplan für Zahlungsunfähigkeit

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Noch eine Woche bis zur Pleite: USA schmieden Notfallplan für Zahlungsunfähigkeit

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Schwere Zeiten für US-Präsident Barack Obama. Findet der Haushaltsstreit nicht schnell eine Lösung, droht die Staatspleite.

Bis zum 17. Oktober müssen die USA ihren Haushaltsstreit endlich geklärt haben - sonst kommt der Zahlungsausfall. Nun werden hinter den Kulissen bereits Krisenpläne für den Ernstfall geschmiedet.

In den USA werden wegen des anhaltenden Haushaltsstreits in Finanzministerium und Notenbank (Fed) Krisenpläne für den Fall einer Zahlungsunfähigkeit geschmiedet. Nach Auskunft einer mit den Überlegungen vertrauten Person suchen Vertreter beider Einrichtungen nach Möglichkeiten, die erwarteten drastischen Auswirkungen auf die Wirtschaft zu lindern.

Ein zentrales Anliegen sei es, die kurzfristige Geldversorgung der Banken am sogenannten Repo-Markt, einem für die Refinanzierung der Finanzinstitute äußerst wichtigen Markt, sicherzustellen. Hier breitete sich zuletzt die Angst vor einem Zahlungsausfall der USA aus, was die kurzfristige Refinanzierung erschwerte. Die Zinssätze für Übernachtkredite kletterten am Mittwoch auf den höchsten Stand seit fünf Monaten.

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Haushaltskrise Shutdown ist der politische Bankrott der USA

Wer geht auf wen zu im Haushaltsstreit? US-Präsident Barack Obama bleibt hart. Mit den Republikanern verhandeln will er erst nach einem neuen Etat. Die Staatspleite rückt gefährlich näher.

Im US-Haushaltsstreit ist keine Einigung in Sicht. Weder Republikaner noch Demokraten signalisieren Kompromissbereitschaft. Die Bürger protestieren. Quelle: AP

Banken und Wall-Street-Unternehmen hinterlegen oft Schatzwechsel als Sicherheit im Tausch gegen kurzfristiges Kapital für Handelsgeschäfte und Kredite. Doch Marktteilnehmern zufolge lehnen mittlerweile einige Geldfonds und Finanzinstitute Schatzwechsel als Sicherheit ab, die in den kommenden Wochen fällig werden.

Dem Insider zufolge wollen die Regierungs- und Notenbankvertreter Details der Notfallpläne nicht preisgeben. Finanzmärkte und Parlamentarier sollten nicht den Eindruck gewinnen, die USA könnten sich durchwursteln, auch wenn die Schuldenobergrenze nicht angehoben werde, erläuterte er.

Nach Angaben des Finanzministeriums ist dafür noch bis zum 17. Oktober Zeit, weil dann die Schuldengrenze erreicht wird - sonst kommt es zum Zahlungsausfall. In den Haushaltsverhandlungen zwischen Präsident Barack Obamas Demokraten und den Republikanern gibt es derweil zarte Annäherungsversuche. Die Republikaner denken darüber nach, einer kurzfristigen Anhebung der Schuldenobergrenze zuzustimmen, wie aus der Parteispitze verlautete. Damit könnte Zeit für weitere Verhandlungen gewonnen werden. Eine kurzfristige Anhebung brächte der Regierung von Präsident Barack Obama zusätzliches Geld, aber für wie lange, ist offen.

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