Nord Stream-Chef Warnig: Brauchen Ukraine als Gas-Transitland

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Matthias Warnig, Chef der Gazprom-Tochter Nord Stream 2.

von Angela Hennersdorf

Matthias Warnig, Chef der Gazprom-Tochter Nord Stream 2, sieht trotz der neuen geplanten Gas-Pipeline Nord Stream 2 die Ukraine als wichtiges Transitland für den Transport von russischem  Gas nach Europa. „Russland wird den Transitkorridor durch die Ukraine für Gaslieferungen nach Europa auch zukünftig benötigen, um den Bedarf zu decken“, sagte Warnig dem Magazin WirtschaftsWoche. Die Ukraine ist einer der größten Opponenten der neuen russischen Gaspipeline, die Erdgas künftig auf direktem Wege durch die Ostsee von Russland nach Deutschland bringen soll.   Der europäische Markt sei einer der größten Gasmärkte weltweit, und der Bedarf werde wachsen, sagte Warnig. Gleichzeitig ginge jedoch die Eigenproduktion in Europa massiv zurück. „Wenn die Ukraine ausfällt als Transitland, verliert Russland rund 20 Prozent seiner Exporteinnahmen, die Ukraine verliert ihre Transitgebühren – und Europa hat ein Problem, weil es woanders Gas beschaffen muss.“ 

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Matthias Warnig Quelle: Marcus Simaitis für WirtschaftsWoche

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