Nordkoreas Raketentests: Gold als sicherer Hafen gefragt

Nordkoreas Raketentests: Gold als sichere Anlage gefragt

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Gold ist in Krisenzeiten gefragt.

Die Krisenwährung Gold wird angesichts des Konflikts zwischen Nordkorea und den USA wieder stärker nachgefragt.

Einen Tag nach dem erneuten nordkoreanischen Raketentest haben sich Anleger in Fernost nur leicht aus der Deckung gewagt. Bei Investoren waren am Mittwoch eher als sicher geltende Anlagen wie Gold oder Anleihen gefragt. Die US-Einschätzung, dass Nordkorea eine Interkontinentalrakete getestet habe, lasse Anleger vorsichtig handeln, sagte Masahiro Ichikawa, Stratege bei Sumitomo Mitsui Asset Management.

Goldreserven Das letzte Geld, wenn's brennt

In Währungskrisen behauptete sich Gold stets als ultimatives Zahlungsmittel. Warum Notenbanken auch heute noch Goldreserven halten, obwohl seit 46 Jahren keine Währung mehr an Gold gebunden ist – eine Zeitreise.

Tresorraum der Deutschen Bundesbank: Hier lagert ein Großteil der deutschen Goldreserven. Quelle: Presse

Insgesamt reagiere der Markt aber vergleichsweise ruhig. Der Goldpreis reagierte mit leichten Kursgewinnen auf die Provokationen. "Der Konflikt mit Nordkorea ist nichts neues für die Börsen, aber es schwingt immer die Sorge mit vor einer Eskalation", sagte Handelschef Stephen Innes vom Brokerhaus Oanda. US-Außenminister Rex Tillerson forderte die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen Vorgehen auf. Die USA und Südkorea starteten als Reaktion ein Militärmanöver.

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Das international fast völlig isolierte Land schoss nach eigenen Angaben eine Interkontinentalrakete ab, die in der 200-Meilen-Zone vor Japans Küste einschlug. Die Regierung in Pjöngjang ließ verkünden, künftig jedes Ziel auf der Welt treffen zu können. Russischen Angaben zufolge handelte es sich aber lediglich um den erneuten Test einer Mittelstreckenrakete.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verhalfen der japanischen Währung zu Gewinnen. Der Dollar gab leicht nach auf 113,21 Yen. Gold legte auf 1225,2 Dollar je Feinunze zu. Der Euro wurde mit 1,1358 Dollar etwas fester als im späten New Yorker Handel gehandelt.

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