
TeheranTeheran hat in einer offiziellen Reaktion auf die jüngst von der EU beschlossenen Öl-Sanktionen vor ernsten Folgen für Europa gewarnt. „Wir glauben, dass dieser Schritt schwerwiegende Konsequenzen für die Europäer haben wird“, teilte das iranische Außenministerium in einer Erklärung mit, die am Dienstag von der Nachrichtenagentur Isna veröffentlicht wurde. Näher benannt wurden die Konsequenzen nicht.
Die Sanktionen seien „unvernünftig und ungerechtfertigt“, hieß es weiter. Die Maßnahmen der EU - ein Ölembargo ebenso wie das Einfrieren von Konten der iranischen Zentralbank - waren am Dienstag in Kraft getreten.
Das Außenministerium bestellte zudem den dänischen Botschafter in Teheran ein, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Das Ministerium warf der EU eine „feindliche Haltung“ gegenüber dem Iran vor, berichtete die Nachrichtenagentur Fars.
„Die iranischen Atomprogramme sind friedlich und ausschließlich für zivile Zwecke gedacht“, heißt es in der offiziellen Erklärung. „Der Iran zögert nicht, all seine Atomprogramme auch künftig transparent zu machen.“ Die Sanktionen würden den Iran jedoch nicht dazu bringen, seine international anerkannten Atomrechte aufzugeben.













