Optimismus lässt nach: US-Konjunkturbarometer steigt etwas langsamer

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Optimismus lässt nach: US-Konjunkturbarometer steigt etwas langsamer

Die amerikanische Wirtschaft entwickelt sich weiterhin gut, große Sprünge sind aber zumindest kurzfristig nicht zu erwarten. Schlecht war heute dagegen die Stimmung an den US-Börsen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten ist laut dem US-Konjunkturbarometer weiter positiv. Insgesamt schwächte sich der Optimismus aber deutlich ab, wie das private Forschungsinstitut Conference Board in New York mitteilte. Der Sammelindex von Frühindikatoren für die größte Volkswirtschaft der Welt legte im Dezember um 0,1 Prozent zu. Experten hatten mit etwas besseren Zahlen gerechnet. Im November war der Indikator revidiert um 1,0 Prozent gestiegen. Er besteht aus zehn unterschiedlichen Faktoren. Darunter sind Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen sowie Baugenehmigungen und Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung.

Miese Stimmung an der Börse

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Belastet von enttäuschenden Konjunkturdaten aus China haben die US-Börsen schwächer eröffnet. Erstmals seit sechs Monaten schrumpfte die chinesische Industrie und schürte damit Ängste vor einem stärkeren Wachstumsabschwung der zweitgrößten Volkswirtschaft. Auch eine weitere Runde von US-Unternehmenszahlen ließ bei den Händlern keine echte Kauffreude aufkommen. Der Dow-Jones-Index fiel in den ersten Handelsminuten um 0,8 Prozent auf 16.236 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,7 Prozent auf 1832 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging 0,6 Prozent auf 4216 Punkte zurück. In Frankfurt lag der Dax bei 9635 Punkten und damit rund 0,9 Prozent im Minus.

Der chinesische Einkaufsmanagerindex von Markit und HSBC fiel im Januar auf 49,6 Punkte und damit unter die Marke von 50 Zählern, ab der er Wachstum signalisiert. Die Regierung in Peking will die Wirtschaft umbauen, setzt dabei mehr auf die Binnennachfrage und nimmt dafür auch schwächere Wachstumsraten in Kauf.

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Bei den Einzelwerten beeindruckte die weltgrößter Online-Videothek Netflix immerhin die Händler mit einem unerwartet hohen Quartalsgewinn und 2,3 Millionen neuen Kunden allein in Amerika. Die Netflix-Aktie stieg um 14 Prozent. Während die Kältewelle in den USA dem Internet-Unternehmen wenig anhaben konnte, blieben viele Amerikaner McDonald's fern. Die Fast-Food-Kette legte erneut enttäuschende Quartalszahlen vor. Die Aktie fiel um 0,2 Prozent.

Ebay steigerte zwar Umsatz und Gewinn. Besondere Beachtung fand aber der Streit zwischen dem Management und Carl Icahn über die Zukunft des Bezahldienstes PayPay, das der Großinvestor in eine eigene Gesellschaft auslagern will. Ebay-Titel lagen 1,9 Prozent im Plus. IBM -Aktien tendierten dagegen etwa 0,7 Prozent im Minus. Der Software-Dienstleister will seine Serversparte an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo verkaufen.

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