Panama-Affäre : Anwaltsbüros in El Salvador durchsucht

Panama-Affäre : Anwaltsbüros in El Salvador durchsucht

, aktualisiert 09. April 2016, 01:46 Uhr
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Schriftzug der Anwaltsfirma an einem Bürogebäude in Panama City. Das Büro der Firma in El Salvador wurde jetzt von der Staatsanwaltschaft durchsucht.

Quelle:Handelsblatt Online

Razzia der Staatsanwaltschaft. Die Behörde in El Salvador beschlagnahmte Computer und Dokumente der panamesischen Briefkasten-Kanzlei.

San SalvadorIn El Salvador haben die Behörden die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca durchsucht, die im Mittelpunkt der Panama-Affäre um Hundertausende Briefkastenfirmen steht. Dokumente und Computer seien in den Räumen der Kanzlei in San Salvador beschlagnahmt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Vertreter von Mossack Fonseca in Panama waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Kanzlei ist auf die Einrichtung von Briefkastenfirmen spezialisiert. Medien haben enthüllt, dass sie für zahlreiche Politiker und Prominente solche Firmen aufgesetzt hat. Briefkastenfirmen können zur Steuervermeidung aber auch für Geldwäsche und Steuerhinterziehung genutzt werden.

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Der isländische Ministerpräsident ist im Zuge der Affäre um die In El Salvador haben die Behörden die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca durchsucht, die im Mittelpunkt der Panama-Affäre um Hundertausende Briefkastenfirmen steht. Dokumente und Computer seien in den Räumen der Kanzlei in San Salvador beschlagnahmt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Vertreter von Mossack Fonseca in Panama waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Kanzlei ist auf die Einrichtung von Briefkastenfirmen spezialisiert. Medien haben enthüllt, dass sie für zahlreiche Politiker und Prominente solche Firmen aufgesetzt hat. Briefkastenfirmen können zur Steuervermeidung aber auch für Geldwäsche und Steuerhinterziehung genutzt werden.

Der isländische Ministerpräsident ist im Zuge der Affäre um die „Panama Papers“ zurückgetreten. In Bedrängnis geraten ist der britische Premierminister David Cameron, er räumte eine Beteiligung an einer Briefkastenfirma ein. Der argentinische Präsident Mauricio Macri ist im Visier der Ermittler in seinem Land und hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Informationen in seinen Steuererklärungen unterlassen.Panama Papers" zurückgetreten. In Bedrängnis geraten ist der britische Premierminister David Cameron, er räumte eine Beteiligung an einer Briefkastenfirma ein. Der argentinische Präsident Mauricio Macri ist im Visier der Ermittler in seinem Land und hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Informationen in seinen Steuererklärungen unterlassen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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