Pazifikinsel Guam: Nordkorea droht mit Angriff auf US-Außengebiet

Pazifikinsel Guam: Nordkorea droht mit Angriff auf US-Außengebiet

, aktualisiert 09. August 2017, 01:10 Uhr
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Pjöngjang will eine Strategie für einen Angriff mit einer Mittel- oder Langstreckenrakete auf die Pazifikinsel Guam, einem Außengebiet der USA mit einem Luftwaffenstützpunkt, prüfen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nordkorea verschärft erneut den Ton: Nur wenige Stunden nach einer aggressiven Warnung Donald Trumps hat Pjöngjang mit einem Präventivschlag auf die Pazifikinsel Guam gedroht, einem Außengebiet der USA.

SeoulNordkorea hat den USA trotz scharfer Warnungen von Präsident Donald Trump erneut mit einem Angriff gedroht und auch einen Präventivschlag nicht ausgeschlossen. Ein solcher Erstschlag sei möglich, wenn es Anzeichen für eine Provokation vonseiten der USA gebe, erklärte ein nordkoreanischer Militärsprecher in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Mitteilung am Mittwoch.

Die kommunistische Führung in Pjöngjang prüfe auch sorgfältig eine Strategie für einen Angriff mit einer Mittel- oder Langstreckenrakete auf die Pazifikinsel Guam, einem US-Außengebiet mit einem Luftwaffenstützpunkt, hieß es in einer weiteren Erklärung eines Militärsprecher. Ein solcher Plan werde umgesetzt, sobald Machthaber Kim Jong Un dies befehle.

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Nur kurz zuvor hatte Trump Nordkorea am Dienstag "Feuer und Zorn" angekündigt, falls das isolierte Land den USA weiterhin drohe. Für Nordkorea wäre es besser, den USA nicht weiter zu drohen, erklärte Trump vor Journalisten in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Andernfalls würden die USA mit Feuer und Zorn reagieren, wie es die Welt noch nicht erlebt habe.

Zuvor hatte die Führung in Nordkorea erklärt, sollten die USA einen Militärschlag wagen, würde die nordkoreanische Atomstreitmacht ihnen eine "ernsthafte Lektion" erteilen. Ungeachtet der kürzlich verschärften UN-Sanktionen werde das Land nicht von seinem Atomprogramm abrücken. Solange die USA ihre feindselige Politik beibehielten, werde es keine Verhandlungen geben.

Trumps Warnung folgte auch auf die Veröffentlichung eines japanischen Militärberichts, wonach Nordkorea bei seinem Atomwaffenprogramm erhebliche Fortschritte gemacht hat und möglicherweise über Atomsprengköpfe verfügt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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