Pentagon: Anti-IS-Mission kostete bereits 1,1 Milliarden Dollar

Pentagon: Anti-IS-Mission kostete bereits 1,1 Milliarden Dollar

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Ein Jet der US-Air-Force fliegt über den Norden des Irak.

Der Kampf gegen die IS-Terroristen hat die USA bereits mehr als eine Milliarde Dollar gekostet, teilte das Pentagon mit. Derweil liefern sich die Terrormiliz und kurdische Kämpfer heftige Gefechte in Kobane.

Die US-Militäroperationen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat schlugen bisher mit 1,1 Milliarden Dollar (rund 876 Millionen Euro) zu Buche. Das teilte das Pentagon am Montag mit. Demnach wurden allein 62 Millionen Dollar für Attacken der Marine ausgegeben. Laut dem US-Zentralkommando feuerten amerikanische Kriegsschiffe im Persischen Golf und Roten Meer 47 Tomahawk-Marschflugkörper auf acht Ziele der Al-Kaida-Zelle Chorasan im Westen der syrischen Stadt Aleppo ab.

Die Gruppe soll Anschläge im Westen geplant haben. Insgesamt setzte die Navy den Angaben zufolge fast 185 Kriegsgeräte ein. Die US-Luftwaffe übertraf diese Zahl bei weitem. Rund 1000 Waffen hätten Kampfjets abgefeuert. Über die Kosten der Operationen der Air Force wurden keine Angaben gemacht.

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Zu Beginn der Mission Mitte Juni waren die Ausgaben überschaubar, stiegen jedoch stark an, als die USA am 8. August ihre Luftoffensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Nordirak starteten. Ende August beliefen sich die Kosten täglich auf 7,5 Millionen Dollar. Im September wurden die Luftangriffe auf Syrien ausgeweitet.

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Derweil ist die Terrormiliz Islamischer Staat nach Angaben von Aktivisten in Randbezirke der seit Wochen umkämpften Stadt Kobane eingerückt und liefert sich heftige Gefechte mit kurdischen Kämpfern. Mustafa Bali von der kurdischen Mediengruppe „Freie Medienunion“ sprach von massiven Straßen- und Häuserkämpfen.

Kurdische Volksschutzeinheiten würden sich den Extremisten in östlichen Gebieten der Stadt entgegenstellen und Zivilisten und lokale Amtsträger zur nahe gelegenen türkischen Grenze in Sicherheit bringen. Die Dschihadisten seien mit Panzern vorgerückt und setzten darüber hinaus Autobomben ein. Auch die syrischen Menschenrechtsbeobachter berichteten von Kämpfen im Osten Kobanes.

Kurdische Politiker hatten wenige Stunden zuvor die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgerufen und vor einem Massaker gewarnt. Kobane, auf Arabisch Ain al-Arab genannt, ist die letzte Bastion in einer Enklave, die bisher von kurdischen Volksschutzeinheiten kontrolliert wurde.

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