Philippinen: Duterte verteidigt Anti-Drogen-Kampagne und Kriegsrecht

Philippinen: Duterte verteidigt Anti-Drogen-Kampagne und Kriegsrecht

, aktualisiert 24. Juli 2017, 12:37 Uhr
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„Deshalb bin ich entschlossen, dass der Kampf gegen illegale Drogen fortgesetzt wird - egal, wie lange das dauert.“

Quelle:Handelsblatt Online

Die Anti-Drogen-Kampagne und das verhängte Kriegsrecht des philippinische Präsidenten ist weltweit umstritten. Mehrere tausend Menschen sollen bereits getötet worden sein. Doch Duterte hält an seinen Überzeugungen fest.

Manila Trotz internationaler Kritik will der philippinische Präsident Rodrigo Duterte seine umstrittene Kampagne gegen die Drogenkriminalität fortsetzen. In einer Rede zur Lage der Nation bezeichnete der 72-Jährige den Drogenhandel am Montag als „Wurzel so vielen Übels“. Duterte verteidigte auch das Kriegsrecht, das er wegen des Vormarschs von Islamisten im Süden des Landes verhängt hat. Während der Rede demonstrierten in der Hauptstadt Manila mehrere Zehntausend Menschen gegen den Staatschef.

Auf den Philippinen gehen die Behörden seit Dutertes Amtsübernahme im Juni vergangenen Jahres äußerst rabiat gegen die Drogenszene vor. Insgesamt wurden nach Angaben von Menschenrechtlern bereits mehr als 7000 Menschen durch die Polizei oder selbst ernannte Ordnungshüter getötet. Auf Plakaten gegen Duterte waren am Montag Slogans wie „Stoppt die Morde“ oder „Kein Kriegsrecht“ zu lesen.

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Duterte betonte in seiner Rede vor dem philippinischen Parlament, dass wirtschaftlicher Fortschritt nur möglich sei, wenn „Frieden und Ordnung“ herrsche. „Deshalb bin ich entschlossen, dass der Kampf gegen illegale Drogen fortgesetzt wird - egal, wie lange das dauert.“ Diese seien „die Wurzel so vielen Übels und so viel Leids“.

Quelle:  Handelsblatt Online
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