Politik des künftigen US-Präsidenten: Trump droht Unternehmen mit Grenzsteuer

Politik des künftigen US-Präsidenten: Trump droht Unternehmen mit Grenzsteuer

, aktualisiert 12. Januar 2017, 10:47 Uhr
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Der künftige Präsident will zum größten Arbeitgeber aller Zeiten werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Trump fordert schon länger, dass US-Konzerne ihre Produkte in den Vereinigten Staaten herstellen. Nun hat der künftige US-Präsident mit einer Strafsteuer gedroht, sollten Unternehmen seiner Forderung nicht nachkommen.

New YorkDer designierte US-Präsident Donald Trump hat Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, mit einer hohen Strafsteuer gedroht. Firmen, die beispielsweise in Mexiko für den US-Markt produzieren wollten, sollten wissen: „Ihr werdet eine sehr hohe Grenzsteuer bezahlen“, kündigte Trump am Mittwoch vor Journalisten in New York an.

Trump macht seit langem Druck auf Unternehmen, in den USA zu produzieren. Zuletzt hatte Fiat Chrysler ein Ende seiner Autofertigung in Mexiko wegen zu hoher Importzölle unter einer Trump-Regierung nicht ausgeschlossen.

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Zuvor hatte der italienisch-amerikanische Autobauer bereits angekündigt, eine Milliarde Dollar in zwei Werke im Mittleren Westen der USA zu investieren. Trump bedankte sich daraufhin per Kurznachrichtendienst Twitter bei dem Konzern ebenso wie bei Ford. Das Unternehmen hatte ebenfalls Investitionen in den USA angekündigt. Trump hat die Schaffung von Arbeitsplätzen zu einer Priorität seiner Politik erklärt. Am Mittwoch sagte er, er werde der größte Produzent von Arbeitsplätzen sein, „den Gott je geschaffen“ habe.

Quelle:  Handelsblatt Online
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