Jemen
Die Welle der arabischen Revolution schwappte im Januar 2011 auch über den Jemen. Die Protestbewegung der Jemeniten zielte auf einen Regimewechsel und eine Demokratisierung des politischen Systems ab. Nach monatelangen Massendemonstrationen und blutigen Zusammenstößen mit bewaffneten Regierungstruppen, dankte der Staatspräsident Ali Abdullah Salih schließlich ab und machte den Weg für Neuwahlen eines Übergangspräsidenten frei. Dieses Amt übernahm im Februar 2012 Abdrabbo Mansur Hadi.
Trotz der vermeintlich demokratischen Erfolgsgeschichte, ist der Jemen weiterhin instabil und bewegt sich am Rande des Staatszerfalls: Gruppen der Al-Qaida, schiitische sowie südjemenitische Rebellen, Stammesfürsten und Regierungstruppen kämpfen um die Vormacht im ärmsten Land der arabischen Halbinsel.

Es muss dann umso mehr beunruhigen, dass Deutschland seine Kasse an eine EU abgibt, in der sich eine Vielzahl von unregierbaren Ländern befindet.
Aus mehr Europa folgt dann mehr Unregierbarkeit.
Der Vergleich mit dem Jemen, Mexiko, etc. ist vielleicht nur zufällig, beschreibt aber die Risiken der Unregierbarkeit.