Presseschau: Weltweite Angst vor dem Zusammenbruch

Presseschau: Weltweite Angst vor dem Zusammenbruch

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Die Dax-Tafel an der Frankfurter Börse am letzten Handelstag des Jahres 2009

Die Angst vor einer neuen Weltfinanzkrise dominiert weltweit die Schlagzeilen. Am Pranger steht die Politik. In Griechenland herrscht Schadenfreude.

Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA ist das beherrschende Thema in den Medien. Die meisten Kommentatoren fürchten hektische Tage an den Börsen.  „Die Finanzkrise brennt nun weltweit“, schreibt die Online-Ausgabe der griechischen Tageszeitung „To Vima“. „Untergangstimmung macht sich breit“, titelt das „Hamburger Abendblatt“.

Ökonomen wie Wirtschaftsredakteure erwarten, dass die Nachrichten aus Washington die Börsen weiter zum Abstürzen bringen werden. So prognostiziert der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn einen Ausverkauf an den Börsen. Der „Spiegel“ fragt: „Geht die Welt bankrott?“

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"Hedge-Fonds nutzen solche Situationen aus"

Die „Süddeutsche Zeitung“ greift diese Stimmen und Stimmungen auf. Sie schreibt: „Nicht nur die Schuldenkrise lässt die Kurse fallen - verantwortlich sind auch die Tücken der Börsentechnik und menschliche Ängste. Selbst die Besonneneren unter den Börsianern nehmen das Wort ,Panik’ in den Mund, obwohl sich die Werte zwischendurch erholten. Panik heißt, dass irrationale Mächte am Werk sind und der Verstand der Akteure ausgeschaltet ist. Ab einem bestimmten Punkt betritt zudem eine Spezies das Börsenparkett, die die Abwärtsspirale weiter verschärft: nicht regulierte Hedge-Fonds, die darauf spezialisiert sind, solche Situationen auszunutzen.“

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