Recep Tayyip Erdogan: Türkei kann Flüchtlinge nicht zum Bleiben zwingen

Recep Tayyip Erdogan: Türkei kann Flüchtlinge nicht zum Bleiben zwingen

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Der türkische Staatspräsident Erdogan

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagt, die Türkei könne Flüchtlinge nicht zum Verbleib im Land zwingen. Zudem kritisierte er die EU aufgrund ihrer Flüchtlingspolitik.

Die Türkei kann syrische Flüchtlinge nach den Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan nicht zum Verbleib im Land zwingen. Wer in der Türkei Zuflucht suche, sei weiterhin willkommen, sagte Erdogan in Ankara. „Aber denjenigen, die weiterziehen wollen, um in westlichen Ländern eine Zukunft zu suchen, denen werden wir nichts sagen.“

So viel Geld bekommen Flüchtlinge in den europäischen Ländern

  • Platz 1: Dänemark

    800 Euro zahlt das Land im Monat pro Flüchtling. Die Summe muss allerdings versteuert werden.

    Quelle: EU-Kommission / Frontex, Stand: 18. September 2015

  • Platz 2: Zypern

    Die Spanne, die der Inselstaat für einen Asylbewerber zahlt, liegt zwischen 85 und 452 Euro pro Monat.

  • Platz 3: Norwegen

    400 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 4: Deutschland

    352 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 5: Frankreich

    330,30 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 6: Finnland

    zwischen 85 und 290 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 7: Belgien

    zwischen 176 und 276 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 8: Großbritannien

    232 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 9: Luxemburg

    225 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 10: Polen

    187 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 11: Schweden

    177 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 12: Lettland

    66 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 13: Bulgarien

    33,23 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 14: Niederlande

    20 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 15: Slowenien

    18 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 16: Slowakei

    12 Euro pro Flüchtling / Monat.

  • Platz 17: Italien & Griechenland

    0 Euro pro Flüchtling / Monat.

Vor dem bevorstehenden EU-Gipfel äußerte Erdogan sich extrem pessimistisch zu den Perspektiven, den Flüchtlingszustrom in die EU zu bremsen. „Egal wie grob, wie gnadenlos, wie gewissenlos die westlichen Länder sich verhalten, sie haben keine Chance, diesen Strom unter Kontrolle zu halten.“

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Erdogan erhob Vorwürfe gegen die EU. „Es geht nicht mehr um Geld und Finanzierung, ohnehin hat die Europäische Union auch in dieser Sache ihr Versprechen noch nicht einhalten können.“ Es gehe um eine sichere Zukunft für Millionen Menschen. Die EU hat der Türkei drei Milliarden Euro Finanzhilfen in der Flüchtlingskrise zugesagt. Das Geld ist nach Angaben aus der Regierung in Ankara noch nicht gezahlt worden.

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