In der Schweiz sind die Trinkgelder in der Regel im Rechnungsbetrag enthalten - und offiziell seit Jahrzehnten abgeschafft. Gut 3.300 Franken verdient ein ungelernter Keller, Zusatzverdienste durch Trinkgeld lassen die Summe leicht um 2.000 Franken steigen. Letztlich heißt es, Trinkgeld nach Zufriedenheit. Aufrunden ist ebenso üblich wie zehn bis 15 Prozent.
Zehn bis 15 Prozent sind auch in Österreich üblich, jedoch auch für Dienstleistungen im Taxi oder beim Friseur. Gepäckträger bekommen einen Euro, Zimmermädchen täglich zwei Euro Trinkgeld. Bei Kreditkartenzahlung gilt: den Betrag dazuschreiben oder dem Kellner in bar geben. Das gilt dann auch für das weltweit erste Café für Katzen, dass unlängst in Wien eröffnete.