Platz 10: Algerien
12,2 Milliarden Barrel Erdöl schlummerten Ende 2010 laut der OPEC („Organization of the Petroleum Exporting Countries“) in Algerien. Das sind ein Prozent mehr als im Vorjahr. Das Land lebt vor allem von der Förderung und dem Export von Erdöl und Erdgas. Der Erlös aus dem Energieexport steht laut Auswärtigem Amt für rund 97,5 Prozent der Deviseneinnahmen und rund 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Deutschland war im Jahr 2008 nach Frankreich, Italien, China und den USA mit einem Volumen von 2,33 , Mrd. US-Dollar fünftwichtigster Lieferant für Algerien.

http://www.peakprosperity.com/crashcourse/deutsch
laut dieser Darstellung wurde peakoil längst überschritten, der Energiemarkt ist sowas von gefräßig, der Weltbedarf wird noch weiter steigen, 31. Mrd. Barrel / a werden in Zukunft nicht reichen. Die 10 größten Ölförderer haben zusammen RESERVEN von mehr als 1 Billion Barrel Öl und die Reserven wachsen... wie geht das? Kann mir jemand helfen?

Nur mal so zum Gegenrechnen: Der Weltbedarf an Öl beträgt 31 Milliarden Barrel pro Jahr.
Die neuen Felder sind aber bei weitem kleiner, als die alten Giants und Supergiants.
Das Ghawarfeld in Saudi Arabien: fördert seit 1950 etwa 5 Mio. bbl pro Tag - allein und das seit 60 Jahren. Das ist viel Öl.
Das Macondo-Feld, das im Golf von Mexiko liegt, und über der die Deep Water Horizon abgesoffen ist, enthält dagegen nur schmale 100 Millionen bbl.
Also etwa ein Tagesbedarf.
Und dazu benötigt man eine Bohrinsel wie die DWH ... die nun leider abgesoffen ist.
Dass das nicht mehr lange so weitergeht, dürfte klar sein.

Fördermaximum@ ...danke ..abgesehen von der notwendigen Richtigstellung...es gibt Oelvorkommen ,erfasst aber nocht nicht ausgebeutet, die weit aus grösser sind..Beispiel : das riesige Feld, das sich von Brasilien's Nordküste bis in die Antarktis erstreckt...
der wahre Grund für den Falkland Konflikt...aber das nur am Rande