Royale Hochzeit: Die Glocken läuten, die Kassen klingeln

Royale Hochzeit: Die Glocken läuten, die Kassen klingeln

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Hochzeitssouvenirs von Prinz William und Kate Middleton

Klatschmagazine und sogenannte Society-Experten haben die Tage gezählt. Morgen ist es soweit. Prinz William heiratet seine Kate Middleton. Großbritannien kostet das ein Vermögen - und die Souvenirhersteller werden reich.

Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton gilt als das Society-Ereignis des Jahres: Rund zwei Milliarden Menschen sollen sich das Spektakel im Fernsehen anschauen. Zum Vergleich: Das Finalspiel der letzten Fußballweltmeisterschaft sahen rund 330 Millionen Zuschauer. Im deutschen Fernsehen heißt es morgen früh ab neun Uhr "Royale Hochzeit", inklusive Themenspecials am späten Nachmittag und Zusammenfassung am Abend. Neben einem riesen Medienspektakel ist die Hochzeit der Nummer zwei in der britischen Thronfolge aber vor allem eines: teuer.

Sicherheit für 25 Millionen Euro

Der morgige Tag der Trauung soll - obwohl die Hochzeit kein Staatsakt ist - zum Nationalfeiertag ernannt werden. Der Schaden für die Volkswirtschaft beläuft sich dadurch laut britischem Wirtschaftsministerium auf 2,9 Milliarden Pfund (rund 3,3 Milliarden Euro) andere Quellen gehen von rund acht Milliarden Euro aus. Hinzu kommen die Kosten für die Sicherheit des Paares. Die Maßnahmen ähneln denen anlässlich der Besuche George W. Bushs in Berlin: 5000 Polizisten sind morgen im Einsatz, Zivilpolizei mischt sich unter die Zuschauer entlang der Route, die die Kutsche des Brautpaares nehmen wird. Scharfschützen liegen entlang der Strecke in Habachtstellung auf den Dächern, Kanaldeckel wurden im Vorfeld zugeschweißt. Großbritannien kostet der Aufwand zusätzlich um die 25 Millionen Euro.

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Düsenjets, Matrosen und 1900 Gäste

Die eigentliche Zeremonie dürfte dem kaum nachstehen. Allerdings kommt in diesem Fall das Königshaus auf, nicht der Steuerzahler. Die Brauteltern finanzieren das bestgehütete Geheimnis des Jahres: Kates Brautkleid. Gerüchten zufolge schlägt es mit rund 100.000 Euro zu Buche. Hinzu kommt die Reservierung des "Goring Hotels". Dort schläft die Braut in der Nacht von heute auf morgen, den Rest des Wochenendes steht das Hotel den Gästen und Freunden des Paares zur Verfügung, die nicht zum erlesenen Kreis der 600 Dinnergäste oder den noch exklusiveren 300 Ballgästen gehören. Zur Trauung im Westminster Abbey geht es in getrennten Limousinen, Kate fährt im Rolls-Royce "Phantom VI" der Queen vor. Um Punkt elf Uhr Ortszeit beginnt die Zeremonie. Die Predigt hält der Bischof von London und Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury, traut das Paar.

Nach dem Jawort der beiden sollen Jets der Royal Airforce sowie Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg über den Buckingham Palast fliegen. Etwas, das in Großbritannien eigentlich nur anlässlich des Geburtstags der Queen stattfindet. In einer Kutsche aus dem Jahre 1902 wird das Paar anschließend von Westminster Abbey zum Buckingham Palast fahren. Sollte es regnen - Buchmacher nehmen Wetten auf das Wetter entgegen - wartet die verglaste Ersatzkutsche. Entlang der Strecke stehen - neben Zuschauern und Polizei - auch rund 1000 Soldaten und Matrosen dem Paar Spalier. Nach der Ankunft im Palast hört das Geldausgeben jedoch noch nicht auf. Zum Empfang sind 1.900 Gäste geladen, 200 Flaschen Trüffel-Champagner stehen schon bereit.

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