Russisches Militär: Keine Explosion an Bord an der Tupolew

Russisches Militär: Keine Explosion an Bord an der Tupolew

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Eine Tupolew Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums im Januar 2015.

Der Absturz der russischen Militär-Tupolew ist weiter ungeklärt. Die Maschine sei rätselhaft schlecht gestartet, sagen Ermittler. Nur eine Version scheidet als Unglücksursache aus.

Das russische Verteidigungsministerium schließt eine Explosion als Ursache für den Absturz der Tupolew Tu-154 mit 92 Menschen über dem Schwarzen Meer aus. Weder an den Opfern noch an den Wrackteilen seien Spuren von Sprengstoff gefunden worden. Das sagte der Leiter der militärischen Flugsicherheit, Sergej Bajnetow.

Das schließe einen Anschlag zum Beispiel durch Sabotage nicht völlig aus, andere Ursachen seien aber wahrscheinlicher, sagte der Generalleutnant russischen Agenturen zufolge. Die genaue Auswertung der Flugschreiber und anderer Hinweise werde in etwa einem Monat vorliegen.

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Die Maschine des Verteidigungsministeriums war am Sonntag auf dem Flug nach Syrien vor der Küste von Sotschi abgestürzt. Die meisten Toten waren Sänger und Tänzer des Alexandrow-Armeechores. Seit Sonntag seien 19 Leichen und etwa 230 Leichenteile geborgen worden, sagte Verkehrsminister Maxim Sokolow. Die Suchaktion werde mit reduzierten Kräften fortgesetzt.

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Blick auf eine Öl- und Gasförderanlage im russischen Nowy Urengoi (Archivbild). Quelle: dpa

Es sei kurz nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi zu einer „technischen Ausnahmesituation“ gekommen, sagte Sokolow. „Der ganze Flug dauerte etwa 70 Sekunden, und die höchste Höhe, die wir anhand der Flugdaten ermitteln konnten, waren etwa 250 Meter“, erläuterte Bajnetow. Nicht genannte Behördenvertreter sprachen davon, dass technische Probleme und Bedienungsfehler zusammengekommen sein könnten, wie die Agentur Interfax meldete.

Am Donnerstagabend gab der russische Stardirigent Waleri Gergijew in Moskau ein Gedenkkonzert für die Opfer.

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