
SaarbrückenDie Bundesregierung bereitet sich in internationalen Gesprächen auf mögliche Folgen des Öl-Embargos der EU gegen den Iran vor. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) man sei wegen des Ersatzes des iranischen Öls im Gespräch mit anderen Öl-Lieferländern.
„Noch wichtiger ist, dass auch die anderen Öl-Importländer die Sanktionen nicht unterlaufen und ihre Importe aus dem Iran nicht erhöhen“, sagte der Minister. „Hier gibt es durchaus ermutigende Signale.“ Westerwelle sagte, je mehr Länder sich weltweit an den Sanktionen beteiligten, umso Erfolg versprechender seien sie. „Der Iran hat es in der Hand, jederzeit die Sanktionen zu beenden, indem er seinen internationalen Verpflichtungen gerecht wird und nachprüfbar auf jede Option einer nuklearen Bewaffnung verzichtet“, sagte Westerwelle.













