Schuldenkrise: Der Banken-Stresstest wird zum Ernstfall

Schuldenkrise: Der Banken-Stresstest wird zum Ernstfall

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Eine Installation mit dem Euro-Zeichen

von Mark Fehr

Die Angst vor Staatspleiten in den USA und Europa schürt Ängste vor einer neuen Finanzkrise. Können Europas Banken den Stress überstehen?

Plötzlich ging alles sehr schnell: Die globalen Finanzmärkte erleben einen schwarzen Freitag und die weltgrößte Wirtschaftsnation verliert ihr Top-Rating. Angesichts dieser Entwicklungen entpuppen sich jetzt auch die Versuche von Europas Politikern als vergeblich, die Staaten der Eurozone gegen eine Ansteckung durch das Misstrauens-Virus zu schützen.

Seit sich zu Beginn des zurückliegenden Jahres die katastrophale Haushaltslage Griechenlands offenbarte, haben die finanziell gesünderen Mitgliedsstaaten der Währungsunion - allen voran Deutschland - immer neue Rettungsmilliarden mobilisiert. Doch das Kalkül, die Schuldenkrise auf die Peripherie Europas zu beschränken, ging nicht auf.

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Staatsanleihen werden misstrauisch beäugt

Hierzulande hat man viel zu spät kapiert, dass sich der Kampf gegen finanzpolitische Misswirtschaft nicht mit Transfers, Bürgschaften und Garantien gewinnen lässt. Italien sei zu groß für den Rettungsschirm, Finanzhilfen würden selbst Deutschland überfordern, vernahm das Nachrichtenmagazin Spiegel nun aus Regierungskreisen.Die Zweifel der Investoren, dass Staaten ihre Schulden nicht vollständig und pünktlich begleichen können, dürften sich daher rasch auf Italien und auch Spanien ausweiten. Staatsanleihen - einst die sichersten Papiere überhaupt - verkommen daher zu einem misstrauisch beäugten Objekt in den Bankbilanzen. Ähnlich wie US-Immobilieninvestments während der Finanzkrise erhalten Staatsbonds dadurch den Ruch von Ramsch. Was bedeutet das für Europas Bankensystem?

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