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Schuldenkrise in Griechenland: Juncker schließt Staatspleite nicht mehr aus

von maz, dapd und Reuters

Die Verhandlungen zwischen Griechenland und den Gläubigern sind noch nicht abgeschlossen. Nun hat der Premierminister aus Luxemburg den Griechen mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Das Land könnte im März Pleite gehen.

Der Premierminister aus Luxemburg Jean-Claude Juncker spricht mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso und dem griechischen Regierungschef Lucas Papademos auf dem EU-Gipfel in Januar. Quelle: REUTERS
Der Premierminister aus Luxemburg Jean-Claude Juncker spricht mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso und dem griechischen Regierungschef Lucas Papademos auf dem EU-Gipfel in Januar. Quelle: REUTERS

Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Athen mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Griechenland die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, „dass Solidaritätsleistungen von den anderen erbracht werden“, sagte Juncker in einem vorab veröffentlichten Gespräch mit dem Magazin „Spiegel“. Dann müsse Athen schon in zwei Monaten Insolvenz anmelden.

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„Wenn wir feststellen sollten, dass alles schiefgeht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben, dann hieße das, dass im März die Pleiteerklärung erfolgt.“ Allein die Möglichkeit, dass so etwas passieren könnte, sollte den Griechen, so Juncker, „dort Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch ein paar Lähmungserscheinungen haben“.

Besonders die geplante Privatisierung von Staatsunternehmen sei deutlich hinter den Verabredungen zurückgeblieben. „Griechenland muss wissen, dass wir bei dem Thema Privatisierung nicht lockerlassen.“ Als schädlich für das Image des Landes bezeichnete der Euro-Gruppen-Chef außerdem die Tatsache, „dass es Korruptionselemente auf allen Ebenen der Verwaltung gibt“. Bevor über ein neues Hilfsprogramm entschieden werden könne, müssten erst die privaten Gläubiger ihren Beitrag leisten und mit der griechischen Regierung über zusätzliche Sparmaßnahmen geredet werden.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.02.2012, 18:31 UhrAnonymer Benutzer: Super-Angie

    bohhh wer hätte das gedacht ?

    Jetzt wo die ganzen Pleite-Anleihen bei der EZB= Bad Bank gebunkert wurden--dann geht es doch ?

    Da hat die Angie Sozialismus für Reiche gespielt = grünes Licht gegeben , die Schulden können nun weitergegeben werden an das Deutsche Volk.

    Hoffentlich zerfällt dieser " Cretins--Tretins-Verein" bald

  • 05.02.2012, 13:42 UhrAnonymer Benutzer: Malocher

    Nicht das Naheliegendste zu ergreifen, lässt in der Tat die Ökonomie Griechenlands katastrophisch enden. Allein aber, dass besagter Vorsteher der dort mitgliederstärksten Gewerkschaft keinerlei Beleg dafür anführen kann, nährt wohlbegründet überaus große Zweifel an dessen Kompetenz in der für alle notwendigen Beantwortung politischer Fragen.

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