Schuldenkrise: Neue Hiobsbotschaften für den Euro

Schuldenkrise: Neue Hiobsbotschaften für den Euro

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Italien zahlt saftige Zinsen, in Zypern gehen die Lichter aus – und nun dies: Spaniens Miniterpräsident José Luis Rodríguez Zapatero kündigt vorgezogene Neuwahlen an.

Der Euro-Zone droht neue Gefahr: Griechenland ist trotz Rettungsbeschlüssen nicht aus dem Schneider, die Sorge um Spaniens Finanzen wächst und für Italien wird es immer teurer, sich am freien Kapitalmarkt Geld zu besorgen.

Bei der Versteigerung von Staatsanleihen am Donnerstag hat das hochverschuldete Italien deutlich gestiegene Kosten in Kauf nehmen müssen. Die Rendite von Papieren mit einer Laufzeit von zehn Jahren sei von 4,94 Prozent bei der letzten vergleichbaren Auktion im Juni auf 5,77 Prozent geklettert, teilte die Notenbank in Rom mit. Insgesamt nahm das hochverschuldete Land 2,7 Milliarden Euro auf. Auch die neu angebotenen dreijährigen Staatsanleihen über 3,5 Milliarden Euro kommen Italien teurer zu stehen. Hier stieg die Rendite von 3,68 Prozent auf 4,8 Prozent.

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Daramtische Verschuldung

Italien ist dramatisch verschuldet. Die Gesamtschulden liegen bei rund 1,8 Billionen Euro, das sind mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

So hoch ist der Schuldenstand Spaniens zwar nicht. Aktuell hat das Land Gesamtschulden in Höhe von 638,8 Milliarden Euro. Das sind gut 60 Prozent des BIP.

Dennoch hat Ratingagentur Moody's mit einer weiteren Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens gedroht. Wie Moody's am Freitag mitteilte, muss das Land in den kommenden drei Monaten mit einer schlechteren Einstufung rechnen. Als Grund führt die Agentur das geringe Wirtschaftswachstum und die schlechte Finanzierungslage an. Spanien könnte eine Stufe von Aa2 auf Aa3 herabgewürdigt werden.

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