Schwarzes Gold: Irak will bei Russlands Öl-Förderbremse mitmachen

Schwarzes Gold: Irak will bei Russlands Öl-Förderbremse mitmachen

, aktualisiert 14. März 2016, 19:55 Uhr
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Ein Arbeiter in der Raffinerie von Daura, Irak (Archiv-Bild von 2003): „Alle leiden unter dem Rückgang der Ölpreise.“

Quelle:Handelsblatt Online

Der Irak will der gemeinsamen Öl-Produktionsbremse von Saudi-Arabien, Venezuela, Katar und Russland zustimmen. Dadurch soll der Preis für das schwarze Gold weiter steigen. Allerdings müssten noch mehr Länder mitmachen.

BagdadDer Irak hat Zustimmung zu einer gemeinsamen Produktionsbremse der großen Förderstaaten im Kampf gegen den niedrigen Ölpreis signalisiert. „Ich glaube, ein Einfrieren der Produktion wäre für alle akzeptabel, selbst für uns“, sagte Finanzminister Hoschijar Sebari am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. „Alle leiden unter dem Rückgang der Ölpreise.“ Sebari nahm nicht zu der umstrittenen Frage Stellung, ob der Iran von der geplanten Deckelung auf das Niveau vom Januar ausgenommen werden soll.

Saudi-Arabien, Venezuela und Katar hatten sich mit Russland darauf geeinigt, ihre Produktion einzufrieren. Allerdings sollen sich auch andere Länder beteiligen. Damit soll der Ölpreis gestützt werden, der wegen des weltweiten Überangebots massiv eingebrochen ist. Der Iran macht geltend, dass er nach dem Ende der Atomsanktionen noch nicht das alte Produktionsniveau erreicht hat und will eine getrennte Regelung.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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