Friedensforscher haben an die Bundesregierung appelliert, auf die Anschaffung von Kampfdrohnen zu verzichten. Deutschland solle sich stattdessen für ein internationales Verbot dieser Waffensysteme einsetzen. Das forderten vier deutsche Institute für Friedens- und Konfliktforschung als Herausgeber des „Friedensgutachtens 2013“.
Trotz der Drohnen-Affäre erwägt Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), am Kauf von Kampfdrohnen für die Bundeswehr festzuhalten. Der unter Druck stehende CDU-Politiker will bis zu 16 unbemannte Flugzeuge anschaffen, wie Ende Mai aus einer Regierungsantwort auf eine SPD-Anfrage hervorging. Die Friedensforscher kritisierten, bewaffnete Drohnen versinnbildlichten den „schlanken Krieg“ per Fernsteuerung wie kein anderes Waffensystem. „Wenn man zu militärischen Mitteln greifen kann, ohne das Leben eigener Soldaten zu riskieren, sinkt die Hemmschwelle zum Einsatz von Gewalt.“ Nach Angaben der Institute besitzen mehr als 80 Staaten inzwischen Aufklärungsdrohnen.
Die Bundesregierung solle zudem Rüstungsexporte einschränken und mehr Transparenz bei Beschlüssen zu Waffenausfuhren zulassen, forderten die Forscher weiter. Über größere Waffenlieferungen solle künftig der Bundestag debattieren, nicht nur geheime Gremien. Die Bundesrepublik ist hinter den USA und Russland drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Unter den friedlichsten Ländern der Welt schafft es Deutschland nur auf Platz 15.

Ja und Island brauch keine Armee weil sie in der NATO sind und die USA eine Stuetzpunkt dort haben um bestimmte Flugrouten zusicher/kontrollieren

Eine wunderschöne friedliche Landschaft. Die Aufnahme zeigt allerdings nicht ein Fischereidorf in Island, sondern Tasiilaq ( bis 1992 : Ammassalik ) auf Grönland.

"Wie bei vielen anderen Top-10-Staaten bemängelt das Institute for Economics and Peace vor allem die Militärgröße"
Das könnte daran liegen, dass die alten Römer mit ihrem Spruch "Wenn du den Frieden willst, dann bereite den Krieg vor!" schlauer waren als das "Institute for Economics and Peace". Schon auf dem Schulhof wusste man, dass die Opfer von Schlägern gerade nicht diejenigen waren, welche aktiv Kampfsport betrieben. Wie Ideologie in der Lage ist, selbst elementarte Selbstvertändlichkeiten auszublenden, ist erschreckend.