Sicherheit: Weltkarte des Risikos

Sicherheit: Weltkarte des Risikos

In welchen Ländern Unternehmen, Geschäftsreisende und Investoren mit Gefahren durch die politische Situation und die allgemeine Sicherheitslage rechnen müssen.

Die aufflackernden Konflikte, die zunehmende Ressourcenknappheit und die wachsende Zahl von Entführungen haben rund um den Globus die Risiken für Unternehmen, ihre Mitarbeiter sowie Investoren ansteigen lassen. Insbesondere Unternehmen, die in Russland und Osteuropa tätig sind, müssen sich auf steigende politische Instabilität und veränderte Rahmenbedingungen einstellen.

Das geht aus der so genannten „RiskMap“ hervor, einer jährlichen Studie von Control Risks, einem weltweit tätigen Dienstleister in Fragen der Sicherheit bei Geschäften in den gefährlichen Regionen der Welt. Protektionistische Reaktionen vieler Regierungen auf die Ressourcenknappheit fließen ebenso in die Studie ein, wie etwa die Zahl der Entführungen oder unlauterer Wettbewerb. Control Risk hat aus praktischen Erfahrungen und Analysen die Risk Map erstellt, eine Weltkarte des Risikos. Die RiskMap bildet die politischen und operativen Risiken auf der ganzen Welt ab.

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Nicht zuletzt die Finanzkrise hat Spuren hinterlassen. „Unsere Analysen bestätigen, dass die Finanzkrise ein weltweites Phänomen ist und kaum ein Markt dagegen immun ist“, bestätgit Adam Strangfeld, Forschungsdirektor bei Control Risks. Die politische und wirtschaftliche Stabilität von Wachstumsmärkten, insbesondere in den schnell wachsenden Entwicklungs- und Schwellenländern, ist der Studie zufolge gesunken.

Besonderes Augenmerk verdienen hierbei die Risiken für geschäftliche Aktivitäten in Osteuropa. Für Russland und die Ukraine prognostizieren die Analysten von Control Risks eine erhöhte politische Instabilität, wachsende Geschäftsrisiken sowie unlauteren Wettbewerb.

Die zunehmende Ressourcenknappheit entwickelt sich zu einer strategischen Herausforderung. Knappe Lebensmittel oder Energieengpässe beeinflussen immer leichter politische Entscheidungen und fördern die Verknüpfung des öffentlichen und privaten Sektors in den betroffenen Ländern.

Für 2009 rechnen die Analysten von Control Risk mit einem erhöhten Entführungsrisiko in Ländern wie Pakistan, Nigeria, Indien, Afghanistan, Somalia und den Philippinen. Die Piraterie im Golf von Aden und vor der Küste Somalias wird weiter zunehmen.

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