Kommentare zu: Google sollte China verlassen

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7 Kommentare
  • 14.01.2010, 01:00 UhrAnonymer Benutzer: Kenilej

    China lebt vom Export.
    Jeder einzelne hat es selbst in der Hand, den Chinesen den Mittelfinger zu zeigen.
    Der Westen sollte sich aus der Abhängigkeit Chinas lösen und sich auf konservative Werte besinnen.

  • 14.01.2010, 10:56 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Google ist mehr als nur ein kommerzielles Unternehmen. Google ist eine Philosphie und ein unersetzbarer bestandteil unseres Lebens geworden. Der Satz "das muß ich mal eben googeln" ist fest in unserer Sprache verankert. Es wäre schön, wenn Google sich nicht dem Diktat Chinas beugen würde und wirklich seiner Philosophie treu bleiben würde. Ein Rückzug aus China wäre dann unvermeidlich. Diese Entscheidung würde wirklich hohen Respekt verdienen.

  • 14.01.2010, 12:12 UhrAnonymer Benutzer: Kevin Y

    kenilej , vielleicht solltest du mal etwas mehr elaborieren. Was meinste mit "Mittelfinger zeigen?" und "sich aus der Abhaengigkeit Chinas loesen?". Es ist dir ja klar dass China, Deutschland als groesster Exporteur abgeloesst und den Platz als drittgroesste Volkswritschaft eingenommen hat. Schaetzungen nach wird China in den kommenden jahren die zweitgroesste Volkswirtschaft sein.Erklaere mir mal wie sich jemand von der Abhaengigkeit loesen kann? Natuerlich hat jeder das Recht den Mittelfinger zu zeigen, aber dazu musst du auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen. Obama "anscheinend" ist wohl nicht dazu bereit und andere Politiker auch nicht.

  • 14.01.2010, 14:57 UhrAnonymer Benutzer: Peter Müller

    Die Ankündigung von Google klingt drastisch. Aber Analysten sehen hinter dem Vorstoß des Suchmaschinengiganten den Versuch, ein langjähriges Problem zu lösen - das weniger mit Menschenrechten zu tun hat als mit Kostenkalkül.

  • 14.01.2010, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: Peter Müller

    mehr info siehe

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671679,00.html

  • 15.01.2010, 09:15 UhrAnonymer Benutzer: Observer

    Der Schritt ist konsequent und zeigt, dass Google noch ein inhabergeführtes Unternehmen geblieben ist.

    Der typische Konzern mit feigen Top-Angestellten, die bei 0,5% Umsatzminus schon jegliche Ehre und Stolz vermissen lassen, würde sich jedem Diktat beugen.

    Die Entscheidung ist auch konsequent, weil Google eine Software für alle macht und nicht jedem Land oder Regime ein Extrawürstchen braten kann. Google hat Grosses vor und das wird nur gehen, wenn die Nutzer Google absolut vertrauen.

    Wenn Google sich kurzfristig denkend dem faschistoiden Umsatzkalkül anstatt ihren Werten unterwürfe, wäre die Langfriststrategie gefährdet.

    Google wird durch die Entscheidung viel gewinnen. Jedes chinesische Talent, dass das Land in Richtung USA verlässt, hat das Zeug Google die oder eine weitere innovation zu bringen, die das Unternehmen nahezu unschlagbar gemacht hat.

  • 29.03.2010, 22:01 UhrAnonymer Benutzer: nolan123

    Google ist eine Datenkrake, die sich leider ungehemmt verbreitet. Die Philosophie heisst ausspähen, bis auch das letzte Hemd vermarktet werden kann. Hinzu kommt der Zugriff der USA auf deren Datenbestände und dies lehne ich kategorisch ab...
    Diese Kriegskultur erhält durch Google nur noch weitere Freiräume, ich bin froh, dass China dagegenhält...

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