Kommentare zu: Griechische Regierung entmachtet

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11 Kommentare
  • 04.02.2010, 19:29 UhrAnonymer Benutzer: Frage

    Wie lange machen die Griechen das mit, ohne zu streiken und das Land lahmzulegen. ich glaube nicht sehr lange.

    Und was dann?

    Wir brauchen dringend eine Geldsystemreform, ansonsten steuern wir nicht nur in Griechenland auf einen gewaltigen Aufstand hin.

  • 04.02.2010, 19:35 UhrAnonymer Benutzer: Werner

    Die harte Linie der EU-Kommission gegen Griechenland zeigt, dass man sehr wohl weiss, wie Staatsfinanzen generell zu sanieren sind. Die Massnahme, die Lohnkosten im Öffentlichen Dienst zu senken und nur noch jede 5. freiwerdende Stelle zu besetzen, ist ein sehr einfaches, transparentes Mittel dazu und dazu noch ohne jede Einbuse an Verwaltungseffektivität. Denn eins gilt besonders im Öffentlichen Dienst ganz besonders: Wenn Arbeit, wie dies in der Wirtschaft gang und gäbe ist, nur durch die wirklich notwendig erforderliche Anzahl von Menschen erledigt wird, wird sie qualitativ gut erledigt. Dies trifft leider auf die Öffentlichen Dienste im allgemeinen, aber auch im besonderen für Deutschland zu. Diese Rosskur wäre auch für uns ausserordentlich vorteilhaft.

  • 04.02.2010, 20:09 UhrAnonymer Benutzer: Unterwasserexplosion

    Griechenland?
    Heute hat es Portugal erwischt - das große Kegeln
    hat begonnen. Domino Day!

  • 04.02.2010, 21:57 UhrAnonymer Benutzer: lingupingu

    Und wo sind die Sanktionsmöglichkeiten, falls GR doch nicht spurt oder anfängt zu tricksen/lavieren ?
    Die Entrüstung der grch. Regierung ("Protektorat") ist doch nur Teil eines billigen Schmierentheaters. Letztlich wollen beide Akteure doch nur ein propangandistisches Szenario aufbauen, das da heißt: "Guckt alle her, wir haben GR jetzt sooo ganzdollarg unter Kontrolle, JETZT kann die Kern-EU (also v.a. F und D) gaaaaanz unbesorgt zweistellige Milliardenbeträge in das Land hineinpumpen.....".

    Wozu diese sinnlosen Verrenkungen. Ein einfacher Verweis der EU an GR wie z.b. "Haddu Probleme ? Muddu iWF gehen !", wäre ehrlich, wäre konsequent und vor allem: wäre glaubhaft !

  • 04.02.2010, 22:41 UhrAnonymer Benutzer: Müller-Müller

    ich habe viel Geld bei einer kleinen aber feinen Schweizer bank. Die verwaltert mein Geld noch über Kateien, also von Hand. Wo ist das Problem ?

  • 04.02.2010, 23:06 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Das ökonomisch Richtige zu tun ist eine Sache. Hier liegen die Handlungsmaximen auf der Hand. Sparen an den öffentlichen Ausgaben und Leistungen. Das Andere ist die politische Sache. Läßt sich das griechische Volk das alles gefallen? Überbordene staatliche Wohlfahrt wirkt wie Rauschgift. Der Entzug ist mit Schmerzen verbunden.

  • 05.02.2010, 02:12 UhrAnonymer Benutzer: CrisisMaven

    Das ist das Vorspiel zum ersten Staatsbankrott (wenn es nicht noch Portugal, island oder Spanien zuerst trifft - warum soll den bei denen die Statistik so viel genauer sein?), danach folgt eine Steigerung der Risikopraemie auch fuer Staaten wie die bundesrepublik. Das fuehrt dazu, dass Anleger einerseits Kursverluste bei noch laufenden bundeswertpapieren hinnehmen muessen und damit geknebelt sind, da sie auf's Ende der Laufzeit warten muessen - unter "liquiden" Papiere stellt man sich aber was anderes vor! Damit werden die neu aufgelegten nicht mehr oder nur mit extrem hohen, zusaetzlich von zukuenftigen inflationserwartungen geschuerten, Zinsen gekauft. Das verschlechter aber die Aussichten auf Rueckzahlung erneut. Versicherungen duerfen diese Anlageklasse dann nicht mehr halten, auch die bundesbank sie nicht mehr ankaufen. Nur noch Kurzlaeufer, z.b. Sechs-Monats-Papiere koennen dann noch plaziert werden, und dann beginnt das Ende - der Staatsbankrott auch der grossen EU-Laender, befeuert wahrscheinlich noch durch zwischenzeitlich erfolgte Garantien an die "kleinen". (http://crisismaven.wordpress.com/2010/02/02/bloom-of-doom-iv-safe-assets-and-sore-surprises/)

  • 05.02.2010, 11:18 UhrAnonymer Benutzer: Michael Rabe

    Griechenland scheint das erste beispiel für die Machtausübung der banken über die Politik zu sein. Fairerweise muss dazugesagt werden, dass die dortigen Politiker diesen Eingriff provoziert haben.

    Die Situation in Griechenland lässt jedoch erahnen, wieviel Einfluss "das Kapital" nimmt, bzw. nehmen kann wenn das als erforderlich erachtet wird.

    Ob das noch demokratisch ist, sei zunächst dahingestellt.
    Aber es war am Ende noch immer so, dass die "Kleinen" das Wasser tragen und nicht die, die im Management versagt haben.

  • 05.02.2010, 17:14 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Nur ruhig blut! Wieso sollten die angesprochenen Länder Pleite gehen? Sollte es ganz dicke kommen, können sie auf das Vermögen der bürger zurück greifen...
    ... und bis dahin gilt weiter: Geld drucken bis die Presse heiß läuft.

  • 05.02.2010, 21:08 UhrAnonymer Benutzer: Europaabgeordneter

    Wie lange wird es wohl dauern bis die bürger Griechenlands auf die barrikaden gehen? Vom eigenen Land lässt man sich vielleicht einen harten Sparkurs gefallen. Aber doch nicht von der EU(DSSR)!!! Vielleicht nimmt das ja wirklich noch ein gutes Ende und das ganze seelenlose Konstrukt bricht zusammen ;-)

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